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FH-Studierende stark verunsichert

(08.03.2012)
Die Stadt kämpft weiter um den Verbleib der technischen Studiengänge an der FH Klagenfurt.
Bekanntlich ist die Abwanderung der technischen Studiengänge nach Villach geplant. Welche Nachteile diese für die Klagenfurter Studierenden bringt, darüber informierten nun Bürgermeister Christian Scheider, Stadträtin Mag. Andrea Wulz, Michael Strieder und Wolfgang Moser als betroffene Studierende sowie DI Walter Auernig, der Obmann vom Verein zur Errichtung der FH Klagenfurt.
„Wir lassen es uns nicht gefallen, dass der Bildungsstandort Klagenfurt geschwächt wird“, so Bürgermeister Christian Scheider, der einmal mehr auf bestehende Verträge sowie die eindeutige Zusicherung des Landes, dass Standortentscheidungen nur mit Zustimmung der betroffenen Gemeinde gefällt werden dürfen, verweist.
Auch Bildungsreferentin Mag. Andrea Wulz gibt sich weiter kämpferisch. „Die derzeitige Diskussion, wie sie von der FH Kärnten geführt wird, bringt nichts weiter als Verunsicherung und zeigt deutlich, wie unfair mit den Studierenden umgegangen wird“, sagt Mag. Wulz.
Laut Wulz wird es auch weiterhin keine Auszahlung des Förderbeitrages der Stadt an die FH geben. Interessanterweise ist vor wenigen Tagen nun ein Ansuchen der FH Kärnten um die Weiterzahlung eingelangt, allerdings nicht mehr für das gesamte Jahr. Wulz ortet hier einen Vertragsbruch seitens der FH Kärnten, die Stadt will nun die Angelegenheit juristisch prüfen lassen.
Für die Hauptbetroffenen, die Studierenden, ist der Zustand mittlerweile untragbar geworden. „Die unsichere Situation führt auch zu deutlich weniger Neuanmeldungen“, bestätigt Studienvertreter Michael Strieder. „Wir wollen von der Geschäftsführung der FH nun endlich wissen, wohin der Zug geht“, stellt Strieder unmissverständlich klar.
Für seinen Studienkollegen Wolfgang Moser ist klar, das eine Abwanderung des technischen Studienlehrganges nach Villach auch das Studienende für viele Studierende bedeutet. „Vor allem Studierende, die bereits im Arbeitsprozess sind, werden dann das Handtuch werfen“, so Moser.
Für den Verein zur Errichtung der FH Klagenfurt ist die Vorgangsweise der FH Kärnten ebenfalls beschämend. „Studierende wurden per Email einfach vor vollendete Tatsachen gestellt. Wir fordern jetzt endlich Sicherheit und Stabilität“, stellt DI Walter Auernig klar.
In Klagenfurt gibt es derzeit rund 250 Studierende im technischen Bereich. Durch den Verunsicherungskurs der FH Kärnten gibt es bis jetzt rund um die Hälfte weniger Anmeldungen für das neue Studienjahr. Wie der technische Studienlehrgang in Klagenfurt genau aussieht, darüber kann sich jeder am 23. März beim FH-Day persönlich überzeugen.
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