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Sozialpreis 2012 vergeben

(22.03.2012)
Sie sind alle Sieger, gewinnen konnte aber nur einer. Den Sozialpreis der Landeshauptstadt 2012.
Mit dem „Sozialpreis 2012“ von Bürgermeister Christian Scheider ausgezeichnet wurde MMag. Silke Mallmann vom Kärntner Caritasverband für das Projekt „Talitha – Hilfe für Opfer von Menschenhandel in Kärnten“. Die Preisübergabe mit einem großen Festakt, bei dem auch gleichzeitig allen Blaulicht- und Einsatzorganisationen für ihren Einsatz zum Wohle des Nächsten gedankt wurde, ging in der Messearena über die Bühne.
„Mit dem Sozialpreis sollen Menschen, die ihre Einsatz nicht zum Stundentarif abrechnen, vor den Vorhang geholt werden“, sagte Bürgermeister Christian Scheider, der zu der Veranstaltung auch Vizebürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz und Stadtrat Wolfgang Germ begrüßen konnte. „Die Stadt kann nicht immer alles übernehmen, daher sind solch engagierte Mitbürger eine wichtige Säule der Gesellschaft“, so Scheider weiter. Wie der Bürgermeister zufrieden feststellen konnte, hat Klagenfurt ein perfekt organisiertes und dicht gestricktes soziales Netz.
Die Siegerin des Sozialpreises wurde von einer Jury unter dem Vorsitz von Claudia Haider ermittelt. Die weiteren Jurymitglieder, die bei der Preisüberreichung alle anwesend waren, sind Altbürgermeister Leopold Guggenberger mit Gattin Irmgard, Bischofsvikar Dr. Peter Allmaier, Veronika Czernin, Dr. Susanne Koschier und Sozialamtsleiter Ferdinand Mossegger.

 

Die Preisträger

 

Es gab heuer einen ersten und drei zweite Plätze!

- 1. Platz: MMag. Silke Mallmann, Projekt „Talitha – Hilfe für Opfer von
      Menschenhandel in Kärnten. Beratung und Betreuung.
- 2. Platz: Silvana Fischer, Telefonseelsorge Kärntner Caritasverband.
      Ehrenamtlicher Telefondienst rund um die Uhr.

- 2. Platz: Liselotte Suette, „1. Kärntner Freiwilligenbörse“. Vermittlung
      von Menschen, die ehrenamtlich tätig sein wollen.
- 2. Platz: Margarethe Jeschofnik, Hilfswerk Lade.

Unter dem Titel „Zurück ins Leben“ wurden zwei Sonderpreise vergeben, den Cindy Jagenteufel und Madrisa Steinwender bekam. Beide haben nach einem schweren Schicksalsschlag mit eigener Kraft wieder den Weg zurück ins Leben gefunden.
Außerdem gab es einige Sonder- und Anerkennungspreise. Diese gingen an die VS St. Ruprecht (Projekt Friedensschule), die Kindervolkstanzgruppe Klagenfurt („Kinder helfen Kindern“ und Unterstützung eines blinden Musikers), den Verein Inclusia (Projekt „Menschen wie wir sind“), den Verein Autisten mit Zukunft (Projekt „Elterninitiative Autisten mit Zukunft“), Doris Themessl („Kinder- und Jugendprojekt Angola) und den Verein Sonnenschein (Verein für beeinträchtigte Kinder).
Für ihr soziales Engagement extra gewürdigt wurden Dagmar Fritzl (Telefonistin bei „Licht ins Dunkel“), Michael Kapp (Gründer „Verein Sonnenschein“), Helmut Palko (seit 30 Jahren sozial engagiert), Mag. Wolfgang Unterlercher (Projekt „Kinderbetreuung mit Liebe und Kompetenz“), Direktor Siegrun Oertl (Lerntafel Hilfswerk), Marcel Leuschner (Projekt „Kultur, Integration, Freundschaft“), Astrid Panger (Plattform Verwaiste Eltern), Friederike Lepuschitz (Ehrenamtlicher Besuchsdienst) und Michaela Kaufmann (Verein „Herzpunkt“).

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