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Rauchmelder für Gemeindewohnungen

(12.11.2012)
Schon Monate vor der Rauchmelder-Pflicht beginnt die Stadt in Gemeindewohnungen mit der Montage.
Laut neuen baurechtlichen Bestimmungen müssen in Kärnten seit 1. Oktober alle Neubauten mit Rauchwarnmeldern ausgestattet werden. In bestehenden Häusern und Wohnungen müssen diese bis Juni 2013 eingebaut werden.

Klagenfurts Wohnbau- und Wohnungsvergabereferent Stadtrat Gerhard Reinisch sorgt ab sofort für höhere Sicherheit der Mieter und lässt bereits Rauchmelder in den Gemeindewohnungen anbringen. „Wir beginnen derzeit mit den frei werdenden Wohnungen, die vor der Weitervergabe an neue Mieter mit den Rauchmeldern ausgestattet werden“, so Reinisch. Innerhalb der nächsten Monate müssen dann sämtliche rund 3.800 Gemeindewohnungen in Klagenfurt der Rauchmelder-Pflicht entsprechen.
Von der Stadt bzw. der IVK (Immobilienverwaltung Klagenfurt) wurden geprüfte, qualitativ hochwertige Geräte besorgt. Sie müssen, so Leopold Kristoph von der IVK, in sämtlichen Aufenthaltsräumen sowie im Vorraum/Flur angebracht werden.

Bei einem Wohnungsbrand sind nicht nur die Flammen lebensbedrohend, sondern vor allem der giftige Brandrauch, der sich blitzschnell in den Räumen ausbreitet. Rauchwarnmelder können in diesem Fall zu Lebensrettern werden. Der laute Alarm warnt bereits im Frühstadium des Brandes vor der drohenden Gefahr. Vor allem in der Nacht ist die Warnfunktion von großer Bedeutung.

Die Rauchwarnmelder, die in den Klagenfurter Gemeindewohnungen angebracht werden, sind mit einer Sonderfunktion ausgestattet. Sollte eines Brandes wegen der Strom ausfallen, zeigen diese Geräte mittels eines LED-Lichts, das sich nur bei Rauchalarm aktiviert, den Weg zum Ausgang.
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