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Herbarschachteln für Botanikzentrum

(19.10.2012)
Umwelt-Stadträtin Mag. Andrea Wulz stiftet 200 Herbarschachteln für die Archivierung des Nachlasses von Prof. Lore Kutschera!
Die wissenschaftliche Arbeit im Herbarium des Botanikzentrum Kärnten setzt in erster Linie die ordnungsgemäße Lagerung der verschiedenen Exponate voraus. Wurzeln, Pflanzenproben, Samen oder Fossilien müssen zur wissenschaftlichen Forschung fachgerecht aufbewahrt werden. „Getrocknete Pflanzen werden auf archivfestem Papier gespannt, so können wir sie am sichersten aufbewahren“, erklärt Dr. Roland Eberwein, Leiter des Botanikzentrums. Diese Art der wissenschaftlichen Aufzeichnung geht zurück bis ins Jahr 1752. Damit jene Belege im Laufe der Jahre im Archiv nicht durch etwaige Schädlinge zerstört werden, ist eine Lagerung in sogenannten Herbarschachteln am effektivsten. Eine Schachtel kostet 30 Euro, ist handgefertigt, aus Leinen und innen aus speziellem Papier, welches die Belege nicht schädigt, stabil und dauerhaft haltbar ist.

Für den Nachlass der bekannten Wurzelforscherin Prof. Lore Kutschera (1917-2008) hat Stadträtin Mag. Andrea Wulz die Finanzierung von etwa 200 Herbarschachteln übernommen. Prof. Kutschera war lange Zeit Leiterin des Pflanzensoziologischen Instituts in der Klagenfurter Kempfstraße. Die international anerkennte Wurzelforscherin hat sich bis ins hohe Alter ihrer Forschung gewidmet. Ihre Wurzelatlas-Bände gelten als wissenschaftliche Standardwerke.

„Es ist mir ein großes Anliegen, dass die wunderbare Arbeit von Prof. Kutschera erhalten bleibt, ihr Nachlass sollte keinesfalls aufgrund der Archivierung auseinandergerissen werden“, erklärt Mag. Andrea Wulz ihre Beweggründe.


 

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