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Rechnungsabschluss 2012 abgesegnet

(24.04.2013)
Der Rechnungsabschluss 2012 ist gut ausgefallen, die Devise im Rathaus heißt aber weiter sparen.
Mittwoch legte Vizebürgermeister Albert Gunzer den Jahres­abschluss zur Abstimmung vor. 
Gegenüber dem Voranschlag konnte ein um fast die Hälfte besseres Ergebnis erzielt werden. Vorgesehen war für 2012 ein Abgang von rund 14 Millionen Euro, jetzt liegt das Defizit bei 6,8 Millionen, konnte Finanzreferent Vizebürgermeister Albert Gunzer berichten. Diese könne  aus Rücklagen bedeckt werden, die wiederum durch einen Überschuss im außerdordentlichen Haushalt gespeist wurden.
So weist der Rechnungsabschluss im Ordentlichen Haushalt Einnahmen von 266,17 Millionen Euro und Ausgaben von 266,83 Millionen Euro auf. Im Voranschlag waren noch Ausgaben von 272,13 Millionen Euro vorgesehen, die Einnahmen wurden mit 258,77 Millionen Euro prognostiziert. Es wurde also weniger ausgegeben und mehr eingenommen.
„Die Pro-Kopf-Verschuldung ist auf 981 Euro gesunken, in Villach liegt sie bei über 1.400 Euro“, so  Gunzer.
Der Finanzreferent führte weiter aus, das die Entwicklung des Schuldenstandes etwa gleich geblieben ist und sich die Ertragsanteile etwas besser als angenommen entwickelt haben, aber  heuer wird sich, sagt Gunzer,  dieser Trend nicht fortsetzen. Schon die gesetzliche Mindestsicherung wird in diesem Jahr die Finanzen der Stadt extrem belasten.
In der Diskussion zum Jahresabschluss immer wieder angeschnitten wurde das Personalmanagement. So forderte das etwa Gemeinderat Matthias Köchl (Grüne) vehement ein. Er forderte auch eine verstärkte Umstrukturierung der Verwaltung.
Vizebürgermeistern Dr. Maria-Luise Mathiaschitz kritisierte die Steigerung bei den Ausgaben der Abteilung Präsidium bzw. des Bürgermeisterbüros und sprach von einer Fortschreitung der Budgetpolitik der letzen Jahre. Von Gemeinderätin Evelyn Schmid-Tarmann (Grüne) wurden diverse Subventionen kritisch unter die Lupe genommen und Gemeinderätin Mag. Sieglinde Trannacher (EW ‘09) meinte, man müsse endlich seine Hausaufgaben machen, scheinbar fehlt aber vielen der Mut zu Reformen. Die Gemeinderäte Dr. Manfred Mertel (SPÖ) und Dr. Andreas Skorianz (F) plädierten, die Vorschläge der Finanzreformkommission auch ernst zu nehmen. Auch Stadtrat Peter Steinkellner schloss sich dem an. Und Bürgermeister Christian Scheider merkte an, das der Rechnungsabschluss zeige, dass man auf dem richtigen Weg sei.
Der Antrag fand die Mehrheit, dagegen waren SPÖ, Grüne  und die Liste EW ‘09.
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