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Straßenbauoffensive startet

(12.04.2013)
Rund zehn Millionen Euro werden heuer von der Stadt Klagenfurt für den Straßenbau aufgewendet. Auch die Marktsanierung geht weiter.
Größte Brocken der Straßenbauoffenisve sind die St. Veiter Straße und die Burggasse. Dazu kommen nochmals eine Million Euro für die Neugestaltung des Benediktinermarktes. Über diese Bauoffensive wurde kürzlich von Bürgermeister Christian Scheider und Stadtrat Peter Steinkellner informiert.

Der Beschluss für das heurige Budget wurde erst im März gefasst, daher gab es betreffend Straßenbau einige Verzögerungen. Die wären aber wohl auch wegen des Wetters entstanden, denn immerhin gab es bis spät in den März noch Schneefall und tiefe Temperaturen. Der Schnee ist weg, das Budget fixiert, jetzt geht es auf den Straßen los.

 

Großes Thema im heurigen Straßenbau ist die St. Veiter Straße. „Hier ist nicht nur die Sanierung der Brücke über die Glan dringend notwendig, auch das Straßenstück zwischen Krassnigstraße und Feschnigstraße ist schon sehr desolat und wird ab Sommer erneuert“, sagte Bürgermeister Christian Scheider. Wichtig ist für den Bürgermeister auch die weitere Sanierung des Marktplatzes. „Das ist das Herzstück von Klagenfurt, nach der Sanierung der nördlichen Halle wird nun der zentrale Platz sowie danach die Straßen um den Platz in Angriff genommen“, so Scheider. Beginn der Platzsanierung ist bereits nächste Woche.

 

Im Straßenbau gibt es ein genaues Bauprogramm, das alljährlich festgelegt bzw. wenn notwendig weitergeführt wird. „Rund 20 Millionen Euro haben wir in den letzten drei Jahren in den Straßenbau investiert“, betonte Stadtrat Peter Steinkellner, dessen Team vom Winterdienst direkt in die Frühjahrsoffensive im Straßenbau übergleitet, obwohl die Spuren der kalten Jahreszeit noch nicht ganz beseitigt sind. Denn nun geht es neben dem normalen Straßenbauprogramm auch darum, die zahlreichen „Schlaglöcher“ ordentlich zu beseitigen. In den letzten Wochen war das zumeist nur provisorisch möglich. Stichwort Winterdienst: Dieser kostete der Stadt heuer 3,3 Millionen Euro. Im Winter zuvor waren es „nur“ 460.000 Euro.
Wie Steinkellner ausführte, erstrecken sich die Straßenbauvorhaben auf das gesamte Stadtgebiet. Heuer an die Reihe kommen u. a. Gendarmeriestraße, Alte Stadtmauer, Korngasse, Kranzmayerstraße, Sponheimerstraße, Paulinenstraße, Schlossweg, Mantschehof-Brücke oder die Wurzelgasse.

 

Erst in der Ferienzeit gestartet wird mit der St. Veiter Straße, wobei es hier wegen dem Brückenbau auch zu einer Komplettsperre kommen wird. Anders ist das nicht machbar, es wird aber lokal – Feschnigstraße und Durchlaßstraße – sowie großflächig (auf die Ost- bzw. Westeinfahrt) umgeleitet. „Die Glanbrücke muss erneuert werden, da es eine Gewichtsbeschränkung von 12 Tonnen gibt. Machen wir nichts, dann dürfen nicht einmal mehr Busse darüberfahren“, so Steinkellner.

Zügig abgewickelt werden soll die zweite Baustufe der Marktplatzsanierung. Die Fertigstellung ist im September geplant. Die Marktfieranten, die direkt am Platz stehen, werden nach Süden und Osten auf die Straßen, die den Markt eingrenzen, „ausquartiert“. „Es gibt für alle Händler einen Platz, das Marktangebot wird nicht eingeschränkt“, sagte Steinkellner.

 

Und Ende Mai kommt es in der Innenstadt noch zu einer weiteren großen Baustelle. Um 370.000 Euro steht die Sanierung der Burggasse an. Hier wird ähnlich wie bei der Neugestaltung der 10.-Oktober-Straße vorgegangen, das Stadtmarketing ist mit eingebunden und es werden diverse Aktivitäten geplant.

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