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Ehrpfennig für Friederike Ruppnig

(23.08.2013)
Sie wird als „Tausendsassa“ von Wölfnitz bezeichnet – Friederike Ruppnig erhielt für ihr soziales Engagement den Ehrpfennig.
Herzlich, freundlich, leidenschaftlich und unermüdlich – so lässt sich Friederike Ruppnig in kurzen Worten beschreiben. Die Wölfnitzerin hat sich jahrzehntelang für „ihren“ Stadtteil eingesetzt und wurde nun seitens der Stadt mit dem Ehrpfennig ausgezeichnet.
Die Liste ihrer Tätigkeiten ist lang: Obfrau der Naturfreunde, des Pensionistenverbandes, Volkshilfebetreuerin, Leiterin des Gesundheitssprengels, Schulbusfahrerin, Reiseleiterin bei den Naturfreunden, Mitglied der Sängergruppe Wölfnitztal und 23 Jahre lang leitete sie die Bücherei in Wölfnitz.
„Ihr Engagement ging weit über das normale Maß hinaus. Sie ist ein Vorbild und zeigt, was man erreichen kann, wenn man Ideen und Einsatz einbringt“, sagt Bürgermeister Christian Scheider. Viel Anerkennung erhielt Friederike Ruppnig auch von Vizebürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz, die Ruppnig seit vielen Jahren kennt. „Ich freue mich wirklich, dass die Idee zur Ehrung von Friederike auch vom Bürgermeister sofort positiv entgegen genommen wurde“, so die Vizebürgermeisterin. Sie gratulierte Friederike und ihrem Ehemann Walter Ruppnig auch zum kürzlich gefeierten 50. Hochzeitstag. „Ein Zeichen dafür, dass die beiden tolle Charaktere sind, es zwischen ihnen einfach stimmt, denn nur so kann die viele Arbeit auch funktionieren“, weiß Mathiaschitz. 
Friederike Ruppnig war selbst sprachlos über so viel Anerkennung. „Für mich war das immer selbstverständlich. Ich war schon mit 13 selbstständig, ich glaube der Jugend fehlt das heute, sie wächst teilweise zu behütet auf“, stellte Ruppnig fest und bedankte sich herzlich bei den Vertretern der Stadt für die Auszeichnung. Bei der SPÖ ist sie seit 1990 Mitglied. „Mir ist aber egal, welcher Partei jemand angehört. Es geht doch um das Miteinander, das ist viel wichtiger, als sich immer nur zu bekämpfen“, ist sich die rüstige Pensionistin sicher.
Die Idee für die Ehrung kam ursprünglich von Gemeinderat Günther Urschitz. Er kennt Ruppnig seit Jahren. „Sie ist eine Institution in Wölfnitz, es gab kein Projekt an dem Frieda nicht beteiligt war“, erinnert sich Urschitz. Offiziell ist „Frieda“ seit 2002 in Pension und genießt diese mit ihrem Mann Walter.
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