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Geburtstagsglückwünsche

(21.08.2013)
Hildegard Andritsch, 90 Jahre und Auguste Erfurt, 101 Jahre freuten sich über die Glückwünsche der Stadt zu ihrem Ehrentag.
Die Klagenfurterin Hildegard Andritsch wurde  am 20. August, an ihrem 90. Geburtstag, von Bürgermeister Christian Scheider zuhause überrascht. Scheider sprach der rüstigen Dame seine besten Glückwünsche aus und überreichte einen bunten Blumengruß im Namen der Stadt. Das Geburtstagskind lebt alleine in ihrem Haus in der in Waidmannsdorf. Regelmäßig Besuch bekommt sie von ihrer Nachbarin Herta Weigl. „Wir haben sie sozusagen vor 33 Jahren adoptiert“, scherzt Weigl. Hildegard Andritsch hat selbst keine Kinder und kümmerte sich jahrelang um den Nachwuchs der Familie Weigl. Um sich fit zu halten, trainiert die alte Dame täglich auf ihrem Ergometer. Gerne erinnert sie sich an das „alte“ Klagenfurt zurück. „Damals sind wir mit dem Pferdefuhrwerk die einspurige Rosentaler Straße in die Stadt gefahren und das nur einmal in der Woche“, erzählt Andritsch. Gearbeitet hat Hildegard Andritsch als Haushilfe bei der Fabrik Neuner und in einem Bekleidungsgeschäft in der Innenstadt. Bis vor ein paar Monaten ging es für die rüstige Dame außerdem zwei Mal die Woche in die Stadt, Donnerstag und Samstags – natürlich zum Benediktinermarkt. Eine Hüft-Operation hindert sie derzeit daran. „Aber das wird schon wieder“, ist sie sicher. Mit 60 Jahren hat sie das Reisen für sich entdeckt. „Vorher haben wir immer nur gearbeitet“, sagt Andritsch.

Das zweite Geburtstagskind, Auguste Erfurt, lebt ebenfalls in Waidmannsdorf. Dass sie das Stadtoberhaupt auch an ihrem 101. Geburtstag besuchte, freute sie sehr. Schon beim „100er“ im letzten Jahr war Bürgermeister Christian Scheider zu Besuch gekommen.
Mit ihrem Mann betrieb Auguste Erfurt einst einige Schutzhütten, darunter auf der Pack und am Ulrichsberg. Seit 1954 lebt sie wieder in Klagenfurt. „Das Geschäft war damals schlecht, die Leute hatten keine Autos und kein Geld“, erinnert sie sich. Bis zu ihrer Pensionierung hat sie bei der Firma Siemens gearbeitet. Danach hat sie ihre Tochter mit den Enkeln unterstützt. Heute lebt die zweifache Großmutter mit ihrer Tochter Waltraud Percher in einem Haus, geht gerne spazieren und hält sich in ihrem Garten auf. Heuer machte ihr die andauernde Hitze doch ein wenig zu schaffen. Über die Glückwünsche und den Besuch des Bürgermeisters freute sie sich sehr. Dieser versprach, auch im nächsten Jahr gerne wieder zu kommen.
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