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Aktion gegen das Bienensterben

(24.07.2013)
Bürgermeister übergab dem Bienenzuchtverein 10 neue Bienenstöcke. Eine Aktion, die Teil der Bienenintiative in Klagenfurt ist.
Etwa 200.000 Bienen summen in ihren neuen Stöcken am Ende des Feidlweges am Kreuzbergl. Das neue Zuhause der Bienen wurde offiziell von Bürgermeister Christian Scheider an den Bienenzuchtverein übergeben. Dem voran geht eine Initiative der Stadt Klagenfurt, die sich gegen das Bienensterben einsetzt.
„Im Namen unseren Vereins möchte ich mich ganz herzlich für diese tolle Unterstützung bedanken“, freut sich Albert Goritschnig, Obmann des Bienenzuchtvereins Klagenfurt. Die Bienenstöcke werden künftig vom Verein betreut, die Abteilung Hochbau hat die Hütte gebaut.
„Im Herbst starten außerdem Schulführungen, so wird den Kindern das Leben der Biene direkt vor Ort gezeigt“, erklärt Bürgermeister Christian Scheider die neue Idee des Bienenlehrpfades. Ein weiterer Schritt gegen das Bienensterben ist die vom Stadtsenat einstimmig beschlossene Bestäubungsprämie. Jeder Imker, der einen Bienenstock beim Magistrat anmeldet, bekommt dafür zehn Euro. „Das ist ein großer Beitrag für eine flächendeckende Bienenbestäubung in Klagenfurt“, freut sich Goritschnig.

Wie viel Honig am Ende tatsächlich zu ernten ist, kann Albert Goritschnig nur schwer sagen. „Das hängt vom Wetter und von der Sonne ab, Bienen orientieren sich nach dem Tageslicht“, erklärt der Bienenfachmann. Geschätzt wird aber mit 10 bis 15 kg pro Stock. Einen Teil davon erhält auch der Magistrat Klagenfurt und einige Schulen, der Rest geht an den Bienenzuchtverein. Geerntet werden mehrere Sorten, von Kastanie-, über Akazien-,  Wald- und Blütenhonig. Der Bienenzuchtverein Klagenfurt hat 150 Mitglieder, die Hunderte Bienenstöcke betreuen.
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