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Affentheater in der Stadtgalerie

(21.06.2013)
Gemälde und Plastiken des deutschen Künstlers Jörg Immendorf sind derzeit in der Stadtgalerie zu sehen.
70 Werke des 2007 verstorbenen deutschen Künstlers Jörg Immendorff sind bis Anfang Oktober zu sehen. Die Exponate stammen aus einer Privatsammlung und befinden sich normalerweise im Museum der Moderne in Salzburg.
Kaum ein Künstler verarbeitete die Geschichte des eigenen Landes und inszenierte sich dabei selbst so detailliert wie Jörg Immendorff.
„Aber nicht, weil er sich selbst so toll fand, sondern weil er Teil einer Gruppe, Teil eines ganzen Deutschlands sein wollte“, erklärt Stefan Skowron, Kunstkritiker aus Aachen und Kurator der Ausstellung.
Immer wieder taucht bei seinen Arbeiten als „Alter Ego“ der Affe auf, daher auch der Titel der Ausstellung „Affentheater“. Der Affe war für ihn ein Symbol für Kreativität und Leichtsinn. Seine Bilder zeigen nicht nur Visionen, die er hatte, sondern spiegelten auch seinen Frust über das damals noch geteilte Deutschland wieder. Für Kulturreferent Vizebürgermeister Albert Gunzer eine besondere Freude, die Ausstellung eines international renommierten Künstlers in Klagenfurt zu eröffnen. „Die Arbeiten von Immendorff und die Art und Weise wie er mit der deutschen Geschichte umgeht, ist einmalig“, so der Vizebürgermeister bei der gestrigen Vernissage. Bei der Eröffnung gab es auch eine Tanzperformance zur Ausstellung. Die Wienerinnen Martina Rösler und Anja Komanics zeigten ihre tänzerische Sicht zur Kunst von Jörg Immendorff.
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