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Sicherheitsenquete

(26.06.2013)
Regelmäßig findet zwischen der Politik, den Blaulichtorganisationen und anderen Institutionen eine Sicherheitsenquete statt.
Mittwoch traf man sich unter Vorsitz von Bürgermeister Christian Scheider und Stadtrat Wolfgang Germ wieder im Europahaus und erörterte wichtige Anliegen und anstehende Probleme. Das jüngst wieder aufgetauchte Problem mit organisierten Bettlerbanden aus dem ehemaligen Ostblock stand auch auf der Tagesordnung. Wie Bürgermeister Christian Scheider betonte, gibt es hier ein gutes Zusammenspiel zwischen Polizei und Behörde. So konnte kürzlich eine besetzte Lagerhalle in St. Peter geräumt werden, das Problem wurde damit aber noch nicht aus der Welt geschafft. „Die Bettler sind noch in Klagenfurt, wir haben bereits diverse Ansammlungen bemerkt“, so Stadtpolizeikommandant Eugen Schluga. Die Vorgehensweise von Stadt und Polizei bleibt aber gleich: Die Eindringlinge müssen das besetzte Gebäude räumen und die Besitzer werden aufgefordert, ihre Objekte wieder herzurichten bzw. ordentlich zu sichern.

 

Ein weiterer Schwerpunkt bei der Enquete waren auch die teilweise sehr verschmutzten Parkanlagen. Wie Stadtrat Wolfgang Germ versicherte, sind die Stadtgartenteams zwar permanent im Einsatz, trotzdem wird nun gemeinsam mit dem Streetwork ein Arbeitsprojekt gestartet. Arbeitslose Jugendliche werden eingesetzt, um Parkanlagen zu säubern, Graffitis zu entfernen usw. Neu ist das von Bürgermeister Christian Scheider nun gestartete Ortsteilgespräch. Los geht es am 27. Juni um 18 Uhr im Gemeindezentrum Fischl. Bei diesen Gesprächen haben die Bürger die Möglichkeit, mit ihren Problemen und Sorgen direkt an die Politik, die Verwaltung oder die Exekutive heranzutreten.

 

Überlegt werden auch diverse Möglichkeiten der Überwachung vom Lindwurmbrunnen. Die Beschädigung am Schwanz wurde repariert, künftig will man das Klagenfurter Wahrzeichen aber besser vor sinnlosen Zerstörungsakten schützen.

 

Erfreuliches konnte bei der Enquete Stadtpolizeikommandant Eugen Schluga berichten. Die gesamte Kriminalstatistik ist im Vergleichszeitraum Jänner bis Juni des Vorjahres um 350 Delikte zurückgegangen. „Allein bei den Fahrraddiebstählen gab es einen Rückgang von 395 auf 263 als gestohlen gemeldete Drahtesel“, so Schluga.

 

Auf Prävention setzt man nun verstärkt bei der Feuerwehr und beim Zivilschutzverband. Die Feuerwehr vermeldet verstärkt Einsätze durch die nun gesetzlich verpflichtenden Rauchmelder, die z. B. nicht nur bei Rauch, sondern etwa auch bei Haarspray losgehen. Und der Zivilschutzverband hat als Schwerpunkt die Sicherheitsarbeit an den Schulen verstärkt.

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