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Stadtwappen für EKUS

(01.05.2013)
Letztes Jahr feierte der Erste Kärntner Unterwassersportklub (EKUS) sein 60-Jahr-Jubiläum, nun erhielt der Verein das Stadtwappen.
Diese Woche hielt der Erste Kärntner Unterwassersportklub in Klagenfurt seine Jahreshauptversammlung ab. Dazu konnte Obmann Gerald Fuchs nicht nur rund 30 Mitglieder, sondern auch einen ganz speziellen Gast begrüßen. Nämlich Bürgermeister Christian Scheider, der an den Verein an diesem Abend das Klagenfurter Stadtwappen überreichte. „Als Dankeschön und Anerkennung für die sportlichen und gesellschaftlichen Leistungen, die seit nunmehr 60 Jahren vollbracht werden“, wie Scheider betonte.

Die erste Tauchreise führte die EKUS-Mitglieder 1958 an den Golf von Neapel. Schon damals hatte man Unterwasser-Filmkameras dabei, die Tauchgänge in bis zu 60 Meter Tiefe wurden in einem Tonfilm festgehalten. Heute tauchen die rund 60 Mitglieder des EKUS mit modernster Ausrüstung praktisch in allen Meeren der Welt.

Neben dem Erlebnistauchen widmet sich der Verein aber schon seit Jahren auch dem sportlichen Tauchen. Die Palette reicht vom Orientierungstauchen bis zum Unterwasser-Rugby, das von EKUS momentan bevorzugt wird. Seit mehr als 30 Jahren nimmt man darin schon an den österreichischen Staatsmeisterschaften teil, beste Platzierung war bisher ein dritter Rang.

Einen fixen Platz im gesellschaftlichen Terminkalender von EKUS hat das traditionelle Christbaumversenken bei der Schiffsanlegestelle. Das wird schon seit 30 Jahren immer am letzten Sonntag vor Weihnachten praktiziert, mit dem Brauch gedenkt man der im See ertrunkenen Mitbürger.

Stark engagiert ist der EKUS auch in der Nachwuchsarbeit. Angeboten werden u. a. eine Tauchausbildung, spezielle Kinderkurse, Unterwasser-Rugby oder auch Unterwasser-Filmen.

All diese Aktivitäten wurden von Bürgermeister Scheider entsprechend gewürdigt. Scheider dankte den Funktionären für ihre tolle und wertvolle Arbeit, die scheinbar immer auf fruchtbaren Boden fällt. Denn ein kleiner Sportverein mit über 60-jähriger Geschichte ist nicht alltäglich.
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