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Goldene Medaille für Manfred Bockelmann

(26.11.2013)
Am Eröffnungstag seiner Ausstellung „Zeichnen gegen das Vergessen“ wurde Manfred Bockelmann mit der Goldenen Medaille geehrt.
Zum Festakt im Rathaus konnte Bürgermeister Christian Scheider zahlreiche Ehrengäste, unter ihnen die slowenische Generalkonsulin Dragica Urtelj, die Präsidentin des Geschichtsvereins, Dr. Claudia Fräss-Ehrfeld, Dr. Willibald Deuer vom Kärntner Landesarchiv, die Familie Habsburg sowie die Stadtsenatskollegen Mag. Andrea Wulz, Ing. Herbert Taschek und Peter Steinkellner begrüßen.

In seiner Laudatio ging Bürgermeister Christian Scheider auf die Ausstellung mit den Zeichnungen der von Nazis ermordeten Kinder ein und stellte fest, dass die Goldene Medaille auch den Respekt und die Identifikation der Stadt mit diesem Werk symbolisieren soll.
„Ein klares Zeichen gegen das Vergessen, das sich auch an die junge Generation richtet“, so das Klagenfurter Stadtoberhaupt. Das Bekenntnis „Nie wieder“ sei sehr bedeutend für die Stadt.

„Wir haben mit den Stolpersteinen, der Allee der Gerechten, dem Holocaust-Gedenktag, der Sanierung des jüdischen Friedhofes, der Installierung eines Beirates Aktionen gesetzt, die nachhaltig sind. Dabei ist und war es uns sehr wichtig, dass international bedeutende Persönlichkeiten wie Manfred Bockelmann bei diesen Veranstaltun¬gen mit dabei sind, diese mittragen und ihnen so noch mehr Gewicht verleihen“, dankte der Bürgermeister Manfred Bockelmann.
In seiner Laudatio zeichnete er den Lebensweg des Künstlers nach,  der als Fotograf und Maler international bekannt ist und schloss mit der Bitte, weiter wichtige Erinnerungsprojekte der Stadt zu unterstützen.

Nach der Überreichung der Goldenen Medaille trug sich Manfred Bockelmann, der mit Gattin Maria gekommen war, ins Goldene Buch der Landeshauptstadt Klagenfurt ein.
Sichtlich bewegt bedankte er sich anschließend für die Auszeichnung. „Ich fühle mich wirklich geehrt und habe mir nicht vorstellen können, eine solche Ehrung zu erhalten“, sagte Manfred Bockelmann, der auch feststellte, es sei ihm lieber, „wenn meine Bilder im Mittelpunkt stehen und ich eher dahinter“.
Mit sehr persönlichen Worten schilderte er seine Beziehung zu Klagenfurt, und bezeichnete die Stadt als „Juwel“.
Die Ausstellung „Zeichnen gegen das Vergessen“ ist bis Jänner im Living Studio der Stadtgalerie Klagenfurt in der Theatergasse zu sehen.

 

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