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Fachtagung Gesunde Städte Österreich

(11.10.2013)
In Klagenfurt findet eine Fachtagung des Netzwerks „Gesunde Städte Österreich“ mit dem  Schwerpunktthema Sucht statt.
Seit 1992 ist Klagenfurt Mitglied bei „Gesunde Städte Österreich“. Ziel des Vereins ist es, durch regelmäßige Treffen Erfahrungen und Informationen unter den Kommunen auszutauschen. Am 15. Oktober findet eine Tagung zu den Themen Suchtentstehung, Verhaltenssüchte und Präventionsstrategien in Klagenfurt statt.

1992 wurde das Netzwerk „Gesunde Städte Österreich“ als Fachausschuss des Österreichischen Städtebundes gegründet, mit der Idee, dass sich Städte und Kommunen im Gesundheitsbereich austauschen. Derzeit gehören 24 Städte in Österreich dem Netzwerk an.
„Klagenfurt war damals eine der Gründungsstädte“, erklärt Vzbgm. Dr. Maria-Luise bei einem Pressegespräch. Gemeinsam mit dem Koordinator des Netzwerks, Dr. Peter Lüftenegger und Stadtphysikus Dr. Klaus Fillafer hat sie die Fachtagung, die kommende Woche in Klagenfurt stattfindet, näher vorgestellt. „Bei den regelmäßigen Treffen stellen die Gastgeberstädte Projekte vor, heuer haben wir in Klagenfurt das Schwerpunktthema Sucht“, erzählt Dr. Peter Lüftenegger.
Klagenfurt bietet in der Suchtprävention und –bekämpfung ein umfassendes Angebot. „Die Kollegen aus der Drogenberatung und der Prävention werden ihre Projekte im Detail vorstellen“, sagt Dr. Klaus Fillafer.

 

Suchtentstehung – Verhaltenssüchte – Präventionsstrategien

 

„Die Präventionsarbeit ist angesichts der derzeitigen Entwicklungen enorm wichtig“, stellt die Vizebürgermeisterin fest. In so genannten „Life-Skills“-Workshops lernen Klagenfurter Schüler, wie sie ihr Selbstbewusstsein stärken und „nein“ sagen. Einer Sucht geht auch oft eine psychische Erkrankung voraus, die nicht entdeckt wird und Jugendliche dadurch anfällig für Drogen sind. „Wir müssen unsere Jugendlichen und Kinder stark machen, dass sie trotz Gruppendruck ‚nein’ sagen“, erklärt Mathiaschitz weiter. „Die Gesellschaft ist in den letzten Jahren auch mit neuen Verhaltenssüchten, wie z.B. PC-Spielsucht oder ähnliches konfrontiert“, ergänzt Dr. Klaus Fillafer. In einem weiteren Schritt der Präventionsarbeit werden auch die Eltern miteinbezogen. „Unsere Experten referieren bei Elternabenden über die neuen Suchtentwicklungen“, so Fillafer. Die gesamte Präventionsarbeit wird bei der Fachtagung vorgestellt.

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