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Jugend surft sicher!

(31.10.2013)
Jugendreferent StR Gerhard Reinisch für Bewusstseinsbildung: "Safer Internet"-Workshops in den Youth Points!
Seit dem Verbot im deutschen Bundesland Rheinland-Pfalz beschäftigt auch hierzulande die Frage: Dürfen Lehrer und Schüler auf Facebook befreundet sein?
Klagenfurts Jugendreferent Stadtrat Gerhard Reinisch setzt im Umgang mit Sozialen Netzwerken wie Facebook & Co auf Bewusstseinsbildung. Selbst Lehrer, weiß er aus eigener Erfahrung, dass Jugendliche durch Gesetz und Verbote nicht an derartigen Aktivitäten zu hindern sind.
Für ihn ist es auch nicht sinnvoll, das Thema auf Lehrer-Schüler-Kontakte zu beschränken: „Man weiß, welch dramatische Folgen Cyber Mobbing haben kann. Mit den Neuen Medien kann, neben all den unterhaltsamen Möglichkeiten die geboten werden, weit mehr Unheil angerichtet werden als es zwischen Lehrern und Schülern passieren kann“, so StR Reinisch.

Als Jugendreferent setzt er stark auf Bewusstseinsbildung: „In allen Jugendzentren und Youth Points der Stadt gibt es spezielle Workshops und Programme für einen sicheren und sorgsamen Umgang mit dem Internet“, betont Reinisch. Der Vorgang, dass Lehrer und Schüler auch so genannte „Facebookfreunde“ sind, ist seiner Meinung nach auch nicht mehr zu stoppen. „Mir ist es lieber, Kinder und Jugendliche im Vorfeld auf die Gefahren und Tücken des World Wide Web und der Social Networks aufmerksam zu machen, als ihnen Regelwerke zu verordnen“.

Generell wird in allen städtischen Jugendzentren in diesem Bereich intensiv gearbeitet. Der Youth Point Welzenegg nimmt sogar aktiv an einem EU-Projekt „Make IT safe“ teil. Ein eigens dafür nominierter Mitarbeiter des Jugendzentrums beteiligt sich mit zwei Jugendlichen des Youth Points an Seminaren, die regelmäßig in einem anderen österreichischen Bundesland stattfinden. Das gesamte Team wird geschult, die jugendlichen Teilnehmer zu so genannten „Peers“ ausgebildet – sie sind es, die ihren Freunden und Altersgenossen die Gefahren des Internets vermitteln und zeigen, wie man sie vermeiden kann. „Junge Leute haben miteinander einen unmittelbareren Umgang und nehmen von Gleichaltrigen diese Infos gerne an“, so Reinisch, der Projekte dieser Art voll und ganz unterstützt.
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