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Bauprojekt Lichtenfelsgasse

(22.04.2014)
Mit einem urbanen Bauprojekt bekommt die Stadtentwicklung in der Marktgegend einen tollen Impuls!
Ordinationen, (betreubarer) Wohnraum, Geschäftslokale und mehr als 200 längst geforderte Tiefgaragenplätze für Kunden und Bewohner der Innenstadt sollen in der Lichtenfelsgasse – der Querverbindung zwischen Benediktinerplatz und Kolpinggasse – entstehen.  

Gemeinsam mit den Architekten (Mag. Karl Müller und DI Reinhard Hohenwarter), Thomas Müller (Bauträger „9022 Immobilien GmbH“) und dem Unternehmer und Wirtschaftskammer-Bezirksstellenobmann Max Habenicht präsentierten Stadtplanungsreferentin Vzbgm. Dr. Maria-Luise Mathiaschitz, Wirtschafts- und Finanzreferent Vzbgm. Albert Gunzer und Verkehrsreferent Stadtrat Peter Steinkellner ein innerstädtisches Bauprojekt, das aus der Sicht der Stadtplanung und Stadtentwicklung äußerst positiv bewertet wird.

„Das Bauprojekt Lichtenfelsgasse hat nichts mit dem vieldiskutierten und umstrittenen Tiefgaragenprojekt zu tun, das vor ein paar Jahren im Gespräch war und viele verunsichert hat“, stellte Vzbgm. Dr. Mathiaschitz gleich zu Beginn der Präsentation klar. Beim aktuellen Bauprojekt (Arbeitstitel „Haus der Gesundheit“) handelt es sich um ein fünfgeschoßiges Gebäude, das anstelle des derzeitigen eingeschoßigen Gebäudes zwischen Benediktinerplatz und Kolpinggasse entstehen soll.

Für die Wirtschaftsbetriebe in der Klagenfurter Innenstadt ist dieses Projekt absolut begrüßenswert und von großem Vorteil, sagt Wirtschaftsreferent Vzbgm. Albert Gunzer, der im Vorfeld Gespräche mit dem Marktdirektor, den Fieranten und Kunden des Benediktinerplatzes geführt und durchwegs positives Feedback erhalten hat.

Ebenerdig ist eine Geschäftsfläche für ein Unternehmen geplant, das mit seinen Waren den Benediktinermarkt in keinster Weise konkurrenzieren darf. „Eine Lebensmittelkette ist ausgeschlossen“, so Mathiaschitz und Gunzer. Geplant ist ein Geschäft für medizinischen Bedarf. In den oberen Etagen sollen Ordinationen und Wohnungen angesiedelt werden – ein Teil der Wohnungen wird sich für betreubares Wohnen eignen, so Baumeister Thomas Müller.

Im Zuge des architektonisch optimal an die Umgebung angepassten Bauprojektes soll auch eine 3- bis 4etagige Tiefgarage entstehen. „Wie viele Etagen es werden können, wissen wir nach einer Bodenbohrung“, betont Mathiaschitz. Es muss vorab die Grundwassersituation abgeklärt sein. - An die 370 Tiefgaragenplätze sollen entstehen, 200 davon werden der Öffentlichkeit – also den Kunden und Bewohnern der Innenstadt – zur Verfügung stehen. „Die Betreiber werden vertraglich verpflichtet, die Preise günstig zu halten“, sind sich Mathiaschitz, Gunzer und Steinkellner einig. Der Rest wird wird fix von Betrieben der Umgebung – wie zum Beispiel dem Hotel Sandwirth – angemietet.

Aus der Sicht des Klagenfurter Verkehrsreferenten, Stadtrat Peter Steinkellner, ist die geplante Innenstadt-Tiefgarage zu begrüßen: die oberste Etage ist etwas höher geplant, sodass sie auch von Fieranten mit den Lieferwägen genutzt werden kann. Abgesehen davon benötigt die Innenstadt weitere – leistbare – Parkplätze. Ein Problem mit höherem Verkehrsaufkommen sieht Steinkellner nicht. Im Gegenteil: anstatt wie bisher mehrere Runden im Kreis fahren zu müssen, finden Benediktinermarkt- bzw Innenstadt¬kunden nun zentral ein vernünftiges zusätzliches Parkangebot, was die Verkehrssituation eher beruhigen wird.

Baubeginn soll 2015 sein, die Bauzeit wird zirka 1 ½ Jahre betragen.
Der Benediktinermarkt wird in keinster Weise durch die Bauarbeiten eingeschränkt sein. Im Anschluss an eine Markthalle wird ein Lift zur Tiefgarage errichtet, ansonsten wird in der überschaubaren Bauzeit höchstens ein wenig Baulärm zu verkraften sein.
Alle Betroffenen aus Politik, Wirtschaft, Interessensgemeinschaft Benediktinerplatz, Innenstadtkunden, sogar die Direktionen der angrenzenden Volksschule und Neuen Mittelschule sind eingebunden,  wurden detailreich informiert und stehen dem Projekt positiv gegenüber. Die Wirtschaftskammer Kärnten steht, wie Bezirksstellenobmann Max Habenicht bei der Präsentation betonte, voll und ganz hinter dem Projekt. „Wir haben es im Vorfeld auch forciert“.

Bei den angrenzenden Schulen wird eine „Kiss and Go“-Parkzone einge¬plant, damit Eltern ihre Kinder in Ruhe vor die Schule bringen können.

Der Künstlerverein, der derzeit in der Lichtenfelsgasse untergebracht ist, hat andere Räumlichkeiten angeboten bekommen. Anstelle des wenig ansehnlichen Gebäudes wird ein ästhetischer Bau entstehen, der das Erscheinungsbild rund um den Benediktinerplatz deutlich verbessern wird.

Über das Bauprojekt Lichtenfelsgasse muss noch der Stadtsenat abstimmen!
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