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"Goldene Medaille" für Sepp Puschnig

(25.04.2014)
Im KAC-Dress trug er die Nummer 7. Sepp Puschnig, Klagenfurter Eishockeylegende, der nun mit der „Goldenen Medaille“ geehrt wurde.
„Vom Ehrentaler Teich in die Hall of Fame“ – so lässt sich in einem Satz die unglaubliche Karriere von Sepp Puschnig beschreiben. In den 1960-ern und 1970-ern erlangte er mit seinem Stammverein KAC zwölf Meistertitel, spielte im Europacup, wurde vom ÖEV zum heimischen Eishockeyspieler des Jahrhunderts gewählt und 1999 in die „Hall of Fame“ aufgenommen. Nicht zu vergessen seine Teilnahme im Nationalteam an 11 Weltmeisterschaften und drei Olympischen Spielen. Und trotz all dieser Erfolge hat er nie die Bodenhaftung verloren. Sepp Puschnig, seit Freitag Inhaber der „Goldenen Medaille“ der Stadt und somit auch im „Goldenen Buch“ verewigt.

 

„Sepp Puschnig hat das Kärntner, ja das österreichische Eishockey geprägt wie kein anderer“, so Bürgermeister Christian Scheider, der zum Festakt im Rathaus beinahe den kompletten Stadtsenat begrüßen konnte. Für den Bürgermeister ist Puschnig noch immer ein Ansporn für heimische Jugendliche, es dem großen Vorbild nachzumachen. In Würdigung seiner großen Verdienste für den Klagenfurter Sport hat Bürgermeister Christian Scheider an Sepp Puschnig die „Goldene Medaille“ überreicht.

 

Den Gratulationen schloss sich auch Sportstadtrat Jürgen Pfeiler an, der von einer stolzen und einmaligen Klagenfurter Sportlergeschichte sprach und meinte, dass mit dieser Ehrung der Dank der Stadt ausgesprochen wird.

 

Schon während seiner aktiven Zeit hat sich Sepp Puschnig nie ein Blatt vor den Mund genommen, seine Bodenständigkeit und Ehrlichkeit hat er sich bis heute bewahrt. Nach einem herzlichen Dankeschön für die Ehrung appellierte Puschnig an die KAC-Verantwortlichen, endlich der eigenen Jugend im Verein mehr Chancen zu geben. „Heute dreht sich alles nur mehr um das schnelle Geld, wir Burschen waren damals noch mehr mit dem Herzen dabei“, so Puschnig.

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