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Neue Parkregelung ab Montag!

(08.08.2014)
Ab Montag, den 11. August gibt es in Klagenfurt den günstigsten Kurzparkzonentarif aller Landeshauptstädte.
90/60 heißt die Devise – um nur 60 Cent kann man 90 Minuten parken. Dazu kommt noch das gratis Halten für 10 Minuten.

Damit gibt es jetzt de facto die Gratisparkstunde in der Landeshauptstadt und den günstigsten Parktarif aller anderen Landeshauptstädte.
Die neue Regelung wurde von Bürgermeister Christian Scheider, Vizebürgermeister Albert Gunzer und Dr. Ulf Scheriau, Leiter der Abteilung Rechtsmittel, Abgaben- und Gebührenrecht präsentiert.

„Wir haben uns nach den Diskussionen und den Forderungen der Kaufmannschaft bemüht, die Parkverordnung möglichst bürgerfreundlich und wirtschaftsfördernd zu adaptieren“, stellte Scheider bei der Pressekonferenz fest. Die Stadt setze damit einen klaren Akzent. Im Städtevergleich sehe man ganz deutlich, dass Klagenfurt nun mit 60 Cent für 90 Minuten den günstigsten Parktarif habe. Außerhalb der Ringe kosten die 90 Minuten überhaupt nur 30 Cent, so das Stadtoberhaupt.

Auf viele positive Rückmeldungen  der Wirtschaftstreibenden seit Bekanntgabe der neuen Regelung kann schon der Klagenfurter Wirtschaftsreferent Vizebürgermeister Albert Gunzer verweisen.
„Das ist nun ein attraktives Angebot, um die Menschen länger in der Innenstadt zu halten und trotzdem die notwendige Fluktuation bei den Parkplätzen zu sichern“, so Vzbgm. Albert Gunzer. Er versteht die Parkregelung als Teil eines gesamten Wirtschaftspaketes zur Stärkung der Innenstadt: „Wir widmen keine Einkaufszentren auf der grünen Wiese mehr, fördern die Fassadensanierung und den Dachbodenausbau in der Innenstadt“. Positive Zahlen gebe es aus den Wirtschaftsbereich zu vermelden, wo man kontinuierlich ein Plus von 3 Prozent verbuchen könne“ rechnete Gunzer vor.

Eine effiziente Parkraumbewirtschaftung helfe der Wirtschaft, schloss sich Dr. Ulf Scheriau dem Wirtschaftsreferenten an. Er erläuterte, dass es 1400 Kurzparkzonenplätze in der Innenstadt und 1.600 gebührenpflichtige Parkplätze außerhalb der Ringe gibt.
76 Prozent der Parkenden würden die 78 Parkscheinautomaten nützen, 16 bis 17 Prozent haben sich für das Handyparken entschieden. Der Rest der Autofahrer und Autofahrerinnen kauft sich in der Trafik einen Parkschein.

Was bei der neuen Regelung gleich bleibt, ist die Pflicht seine Ankunftszeit minutengenau anzugeben.
Wer die 10 Minuten gratis Halten nützen will, legt einen Zettel mit der Ankunftszeit hinter die Windschutzscheibe. Ab der 10. Minute muss es dann bezahlt werden. Also entweder Parkschein beim Automaten lösen in der Trafik holen oder Handyparken nützen. Achtung: 20 Minuten gratis parken gibt es nicht mehr, dafür 10 Minuten gratis Halten und eine Stunde gratis Parken.

Vizebürgermeister Gunzer ist überzeugt, dass das 90/60 Modell beispielgebend für andere Städte sein wird und vielleicht auch Bewegung in die Tarifgestaltung der APCOA auf dem Neuen Platz bringen könnte.

Bürgermeister Christian Scheider wies außerdem auf die breit angelegte Informationskampagne der Stadt zur neuen Parkregelung hin. So werden ÖWD und Ordnungsamt Info-Flyer verteilen, Inserate mit genauen Erläuterungen werden geschaltet und – wer will – kann sich ab Montag die neu aufgelegten Parkblöcke, zur Notierung der Ankunftszeit im Bürgerservice holen. Diese werden ebenfalls von Ordnungsamt und ÖWD ausgegeben.
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