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Neuerungen in der städtischen Kulturabeit

(28.02.2014)
Ein jährlicher Kulturbericht, die Digitalisierung der Kunstsammlung sowie ein Kulturbeirat sorgen ab sofort für mehr Transparenz.
Um die Transparenz und Kompetenz der städtischen Kulturarbeit weiter auszubauen, die zukünftige kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung der Landeshauptstadt auf eine breitere Basis zu stellen und positiv zu verstärken,  gibt Kulturreferent Vizebürgermeister Albert Gunzer bekannt, dass mit sofortiger Wirkung folgende Neuerungen in der städtischen Kulturarbeit vorgesehen sind:

Die Kunstsammlung der städtischen Kulturabteilung mit fast 3000 Exponaten wird zur digitalen Archivierung, fachgerechten Betreuung und Verwaltung in fachlich kompetente Hände gelegt. Eine eigens dafür zuständige, kunsthistorisch versierte Fachkraft verwaltet ab sofort die städtische Kunstsammlung.

Noch im Jahre 2014 wird ein fachlich kompetenter und die wichtigsten Kunstgenres abdeckender, schlanker Kulturbeirat zur Unterstützung der städtischen Kulturarbeit installiert.  Der Beirat wird ein politisch unabhängiges, ehrenamtlich beratendes Gremium, zusammengesetzt aus im Kulturbetrieb bekannten und aktiven Personen. Besonderer Wert wird auf innovative, konstruktive und kreative Kräfte gelegt, welche die Zukunft der kulturellen Entwicklung Klagenfurts wie auch die Entwicklung der Kreativwirtschaft der Stadt unterstützen und positiv verstärken. Der Beirat soll neben dem Vorschlag neuer Projekte auch eine beratende Funktion bezüglich Subventionsvergaben haben.

Für das Jahr 2014 wird Anfang 2015 ein in weiterer Folge jährlicher Kulturbericht herausgegeben, der die städtische Kulturarbeit des vergangenen Jahres zusammenfasst sowie die Subventionsvergaben transparenter macht. Schon seit drei Jahren ist die Einführung eines Kulturberichtes seitens der Kulturabteilung und auch aufgrund von langjährigen externen Anfragen und Forderungen im Gespräch, bisher wurde jedoch aus Kostengründen darauf verzichtet. Der Kulturbericht 2014 soll keine aufwändige, teure Hochglanzbroschüre, sondern ein schlichtes Informationswerk werden.
 
Kulturreferent Vizebürgermeister Albert Gunzer: „Der Steuerzahler hat ein Recht darauf zu wissen, was mit dem städtischen Kulturgut geschieht! Die aktuelle Posse um ein schon vor Jahren verschwunden geglaubtes und nun wieder aufgetauchtes Kunstwerk von Siegfried Tragatschnig war für uns der zündende Funke, um sofort bereits im Vorfeld diskutierte Schritte zu setzen. Die Transparenz bezüglich der Verwendung von Kunstwerken ist zu garantieren und deren Verbleib genauestens zu dokumentieren.
Im Zuge dieser Diskussion haben wir beschlossen, weitere schon seit längerem intern diskutierte und öffentlich eingeforderte Schritte in Richtung Öffnung, Transparenz und kulturelle Mitgestaltung zu setzen: Ein Kulturbeirat sowie auch der jährliche Kulturbericht werden die kulturelle Diskussion beleben, die städtische Arbeit bereichern und wichtige Inputs für die Zukunft bringen.“

Auch MMag. Manuela Tertschnig, Leiterin der Abteilung Kultur ist erfreut:
„Wir haben in Klagenfurt so viel kulturelle Kapazität und ich freue mich darauf, die Vernetzung mit engagierten Kulturpromotoren und –motoren auszuweiten. Mein oberstes Anliegen neben engagierter Kulturarbeit sind die Transparenz und Einbeziehung unseres großartigen Netzwerkes. Gemeinsam können wir die Kulturarbeit in der Stadt um ein Vielfaches bereichern.“
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