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Stadion nun endgültig fertig

(07.02.2014)
Gut Ding braucht Weil! Aber jetzt ist es komplett fertig, das Klagenfurter Stadion samt dem Sportpark.
„Es war eine Herausforderung und jetzt sind wir erleichtert, dass endlich alles fertig ist“, sagte Bürgermeister Christian Scheider, der gemeinsam mit der Sportpark-Geschäftsführung zu einem Rundgang durch die Anlage geladen hatte. Die Landeshauptstadt verfügt nun mit Stadion, Multifunktionshalle und Außenanlagen über ein Vorzeigeprojekt in Österreich.

 

Rund 93 Millionen Euro hat der komplette Sportpark gekostet.  In diesem Betrag enthalten sind die reinen Errichtungskosten für das Stadion von 51 Millionen Euro (Drittelteilung Bund, Land und Stadt), die Kosten der Permanentmachung von rund 19 Millionen Euro (15,5 Millionen davon zahlt der Bund), die Sporthalle mit 11 Millionen Euro, die Fußballakademie mit 8 Millionen Euro sowie etwas über zwei Millionen Euro für die Errichtung der Außenanlagen.

 

Wie Bürgermeister Scheider betonte, wurde speziell auch der Anrainerschutz verstärkt. So bleibt der Ton größtmöglich innerhalb des Ovals, an der Außenhülle wurden Blendschutzvorrichtungen installiert und der Schallschutz generell verbessert.

 

Mit der Permanentmachung beauftragt war die Firma PORR. Wie deren Geschäftsführer Ing. Josef Pein betonte, wurden sämtliche temporären Maßnahmen beseitigt. Für den PORR-Chef ist eine optimale Lösung, die allerdings auch längere Zeit gebraucht hat, gelungen.

 

Schon relativ umfangreich fällt der Veranstaltungskalender für heuer, der von Sportpark-Geschäftsführer Mag. Daniel Greiner präsentiert wurde, aus. „Über 60 Veranstaltungen im Stadion und in den Sportparkräumlichkeiten sind bereits fixiert“, so Mag. Greiner. So gibt es neben Fußball von Austria Klagenfurt, dem WAC oder dem Nationalteam auch wieder die United World Games, ein Bogenschützenturnier, einen Billard-Event und sogar eine Motorsportveranstaltung im Herbst.

 

Rund 800.000 Euro Erhaltungskosten sind derzeit pro Jahr für den Sportpark angefallen. Ziel ist es nun, durch möglichst viele Veranstaltungen den Abgang zu schmälern. „Man darf aber auch nicht vergessen, dass so eine Anlage ebenfalls soziale und gesellschaftliche Aufgaben zu erfüllen hat“, sagte Bürgermeister Scheider.

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