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Klagenfurter Streetwork-Pionier geht in Pension

(31.01.2014)
Der Name Richard "Ritchi" Supnig ist in Klagenfurt untrennbar mit Streetwork verbunden. Am 31.1. war sein letzter Arbeitstag!

Sein Name ist untrennbar mit Streetwork in Klagenfurt verbunden. Aktionen wie die legendären Schillerpark-Konzerte oder die Graffiti-Kunst auf Hydranten gehen auf Initiativen von Richard „Ritchi“ Supnig zurück. „Ritchi Supnig ist in Klagenfurt eine Institution“ sagt Gesundheitsreferentin Vzbgm. Dr. Maria-Luise Mathiaschitz, die ihm an seinem letzten Arbeitstag die besten Wünsche mit in den Ruhestand gab und sich herzlich für die Jahrzehnte lange Arbeit zum Wohl und Schutz der Jugend in Klagenfurt bedankte. Auch Stadtphysikus Dr. Klaus Fillafer und Suchtberatungs-Chef Ernst Nagelschmied dankten dem verdienten Kollegen, der mit Kreativität und Zähigkeit viel für die präventive Jugendarbeit auf der Straße erreicht hat. Überrascht hat Ritchi Supnig auch das Geschenk seiner Kollegen und Klienten: der leidenschaftliche Raucher bekam einen mit Graffiti besprühten, als Hydrant gestalteten Steh-Aschenbecher.

Supnig trat Mitte der 80er-Jahre in den Dienst der Stadt und war im Jugendzentrum Mozarthof beschäftigt. 1996 wechselte er in die Suchtberatung und war der erste Streetworker der Stadt Klagenfurt. Er übergibt die Arbeit an ein kompetentes junges Team, das ganz in seinem Sinn weiterarbeiten wird.

Langweilig wird ihm in der Pension bestimmt nicht: Supnig plant Reisen in den Norden, Zeit mit dem Enkerl und, so schmunzelt er, „mein Haus sorgt auch immer für Beschäftigung, das hört nie auf“.

 

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