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Anerkennung für Erinnerungsarbeit

(23.07.2014)
Die Präsidentin der israelitischen Kultusgemeinde München/Oberbayern besuchte Bürgermeister Scheider im Rathaus.
Das erste Treffen des Klagenfurter Bürgermeisters mit der Präsidentin der Kultusgemeinden gab es heuer im Mai bei der Befreiungsfeier des Konzentrationslagers Dachau. Damals lud das Klagenfurter Stadtoberhaupt Charlotte Knobloch nach Klagenfurt ein, um sie über die von Klagenfurt gesetzten Initiativen für eine neue und breite Erinnerungskultur zu informieren.

Charlotte Knobloch stellte fest, dass sie dieses Treffen „sehr hoch bewerte und es fast als historisch bezeichnen möchte“. Sie verbringe seit mehr als fünf Jahrzehnten jeden Sommerurlaub in Pörtschach – auch in Zeiten als es dafür viele „Unkenrufe“ gab – „und ich habe es nie bereut“.
Bürgermeister Christian Scheider erläuterte die seit 2009 gesetzten nachhaltigen Initiativen für Erinnerungskultur in Klagenfurt und stellte fest, "dass sich damit das Bewusstsein der Menschen auch verändere“. Scheider wünschte sich, dass kärntenweit in allen Gemeinden an solchen Initiativen gearbeitet werden soll. „Jede Region, jede Stadt, jede Gemeinde soll dazu beitragen, dass Verbrechen gegen die Menschlichkeit nicht vergessen werden, zeigen, dass sich so etwas nie mehr wiederholen darf.“

Präsidentin Charlotte Knobloch würdigte den Klagenfurter Weg und hob hervor, wie „wichtig diese Initiativen für unsere Nachkommen sind“. Knobloch: „Wir müssen alles dafür tun, dass unsere jungen Menschen in Europa eine gute Zukunft in Frieden und Toleranz haben“.

Beim Empfang im Rathaus waren auch Dip-Ing. Dr. Ulrich Habsburg Lothringen, Präsident der Österreich Israelischen Gesellschaft, Landesgruppe Kärnten, Univ.-Prof. Dr. Peter Gstettner, Vorsitzender des  Mauthausen Komitees Kärnten/Koroška und Vorsitzender des Beirates für Erinnerungs- und Gedenkkultur der Landeshauptstadt Klagenfurt, sowie Gemeinderätin Mag. Sieglinde Trannacher, Österreich Israelische Gesellschaft und Beirätin für Erinnerungs- und Gedenkkultur der Landeshauptstadt Klagenfurt dabei.

Präsidentin Charlotte Knobloch trug sich ins Goldene Buch der Landeshauptstadt ein, am Nachmittag besuchte Sie den renovierten israelitischen Friedhof in Klagenfurt und die Gedenkstätten für das Mauthausen Außenlager am Loibl.

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