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'e-Car'-Ausstellung in Klagenfurt

(24.06.2014)
Eine eigene Ausstellung bietet einen umfassenden Überblick zum Elektroautoangebot, Automarken und Fördermöglichkeiten.
Unter der Schirmherrschaft der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee und dem Projekt CEMOBIL findet am 3. und 4. Juli in Klagenfurt erstmals eine Präsentation diverser Elektroautos sowie der möglichen Fördermodelle statt.

Die Projekte CEMOBIL und E-Log wollen Elektromobilität in Klagenfurt forcieren. „Durch CEMOBIL wurden 69 Elektrofahrzeuge angeschafft, die in Klagenfurt im Einsatz sind. Auch die Testfahrten wurden bereits von über 1.000 Personen begeistert angenommen“, erklärt Mag. Sandra Habib von der Abteilung Umweltschutz. Ähnlich verhält es sich mit E-Log. „Hier konzentrieren wir uns weniger auf den öffentlichen und Individualverkehr, sondern auf den Güter- und Dienstleistungsbereich“, informiert Nicole Jantschgi, zuständig für E-Log in der Abteilung Umweltschutz. Welche Fördermodelle es zu den Projekten gibt, wie viel gefördert wird etc. – Fragen, die bei der „e-Car“-Ausstellung gerne beantwortet werden. „Wir bieten den Besuchern gängige Handelsmarken, Erfahrungen, Fördermöglichkeiten etc. auf einen Blick“, erklärt Organisator Jakob Heinz Pagitz die Idee von „e-Car“.

Einer, der diese Ausstellung sehr begrüßt, ist Mag. Hubert Aichlseder vom gleichnamigen Klagenfurter Autohaus und Spartenobmann der Kärntner Autohändler. „Elektrofahrzeuge sind heute für viele Menschen machbar. Aus wirtschaftlicher Sicht rentiert sich die Nutzung eines E-Autos in jedem Fall, trotz des höheren Anschaffungspreises“, weiß Aichlseder. Ein normales Auto wird etwa 4-6 Jahre genützt, ehe erste „Verschleißerscheinungen“ auftreten. Die Nutzung eines Elektroautos verlängert sich um zwei bis drei Jahre. „Man zahlt keine KfZ-Steuer, die Versicherung ist günstiger und es fallen weniger Reparaturen an“, erklärt Aichlseder weiter. Und nebenbei ändert sich auch die Fahrform – man fährt vorausschauender und weniger aggressiv.

Die zuständige Umweltreferentin, Stadträtin Mag. Andrea Wulz, sieht in der Ausstellung „e-Car“ eine weitere Möglichkeit, die Bevölkerung von den Vorteilen der Elektromobilität zu überzeugen. „Die Schadstoffe und der Lärm müssen auch weiterhin reduziert werden, durch die Feinstaubbelastung gibt es erhöhten Handlungsbedarf“, ist Wulz überzeugt. Eine öffentliche Plattform wie die „e-Car“-Ausstellung sei hervorragend geeignet, die Bevölkerung zu mobilisieren.

Besucher haben die Möglichkeit, am neugestalteten Pago-Gelände am Waagplatz 7 in einer Garagenhalle die Testfahrzeuge zu begutachten. Zu sehen gibt es handelsübliche Elektroauto-Marken, die derzeit verkauft oder mit Batterieleasing angeboten werden. Interessierte sind auch herzlich eingeladen, Testfahrten mit diversen Modellen zu unternehmen.

Zusätzlich gibt es umfassende Informationen über die Fördermodelle der Projekte CEMBOBIL und E-Log, dem Raiffeisen Leasing und der Wirtschaftskammer Kärnten.

Der Eintritt ist kostenlos!

Die „e-Car“-Ausstellung findet am 3. und 4. Juli, jeweils von 10 bis 19 Uhr am Pago-Gelände, Waagplatz 7, Eingang Ost, statt.

Informationen zu den Projekten: www.cemobil.at, www.elog-klagenfurt.at
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