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Respekt, Fairness und Toleranz

(12.06.2014)
Ein Fußball-Spiel im letzten Jahr ist dafür verantwortlich, dass es nun eine Sportkampagne für Respekt, Fairness und Toleranz gibt.
Damals gab es deftige verbale Entgleisungen von der Eltern- und Zuseherbank gegen den jeweiligen Gegner. Das hat aber im Sport nichts verloren. „Wir haben uns nach diesem Vorfall mit diesem Thema zu beschäftigen begonnen und sind draufgekommen, dass solche unerwünschte Aktionen beinahe schon zum Sportplatzbesuch gehören“, so Stadtrat Jürgen Pfeiler, der das Projekt präsentierte. Sport sichert den gesellschaftlichen Zusammenhalt und fördert Zugehörigkeitsgefühl, freiwilliges Engagement und den respektvollen Umgang miteinander. Gegen die sich nun einschleichenden Misstöne – vor allem im Jugendbereich – will man sich nun gemeinsam stark machen.

 

„Um eben ein gemeinsames Zeichen für Toleranz zu setzen, wurde diese Kampagne entwickelt“, sagte Pfeiler. Es gibt Transparente und Pins, die als Zeichen gegen jede Diskriminierung und menschenverachtender Haltung stehen. „Jeder Verein, der Wert auf Toleranz und ein gebührendes Miteinander legt, soll das Logo der Sportstadt transportieren“, appelliert Pfeiler an die Klagenfurter Sportwelt. Für die Vereine stehen Transparente und Tafeln zur Anbringung an den Sportstätten zur Verfügung. Weiters gibt es Pins mit dem Logo, die von den Vereinen zur Stückpreis von 2 Euro verkauft werden sollen. „Der Erlös wird bei der heurigen Sportgala im Dezember für ein Projekt im Sinne des sportlichen Grundsatzes ausgeschüttet“, kündigte Stadtrat Pfeiler an. Außerdem erhält jener Verein, der am meisten Pins verkauft, als Dank für den Einsatz Dressen für ein Vereinsteam gesponsert.

 

Der Zeitpunkt für den Start der Kampagne wurde bewusst so gelegt. „Denn mit den zwei Veranstaltungen United World Games und Special Olympics gibt es in Klagenfurt zwei Veranstaltungen, bei denen Respekt im Umgang mit Menschen unterschiedlicher Herkunft oder Behinderung im Vordergrund stehen“, so Pfeiler.

 

In den Dienst der guten Sache stellten sich bei der Präsentation auch die Klagenfurter Sportler Michaela Taupe-Traer (Rudern), Marjan Kropiunik (SAK) und Mario Pichler (Stocksport), für die die Wert Toleranz, Fairness und Respekt eine Selbstverständlichkeit sind.

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