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Goldene Medaille für Stadtpfarrer

(17.03.2014)
Für seine Verdienste um Klagenfurt, vor allem in Kunst und Kultur, wurde Dr. Markus Mairitsch mit der Goldenen Medaille geehrt.
Der engagierte Stadtpfarrer und Monsignore hat der Stadtpfarrkirche die Fuchs-Kapelle ermöglicht und es geschafft, dass der Schriftsteller Julien Green auf eigenen Wunsch in dieser Kirche eine Grabstätte erhalten hat. Jetzt wurde er mit der Goldenen Medaille der Landeshauptstadt Klagenfurt ausgezeichnet.

Der Gemeinderatssaal war bei dem Festakt fast bis auf den letzten Platz besetzt, viele Vertreter und Vertreterinnen des öffentlichen Lebens in Klagenfurt, aus Kultur, Kirche, Bildung sowie die Familie und viele persönliche Weggefährten wollten dem engagierten Stadtpfarrer die Ehre erweisen.

Dr. Markus Mairitsch, der erst vor wenigen Tagen seinen 70. Geburtstag feierte,  hat mit vielen Initiativen besonders das Kulturleben der Stadt bereichert und dazu beigetragen, Klagenfurt international zu positionieren. So kam durch sein Engagement mit Ernst Fuchs der Wiener Phantastische Realismus nach Klagenfurt. Die Fuchskapelle mit der Apokalypse ist Ziel vieler internationaler Kunstfreunde aber auch von Studierenden, da die hier angewandte Technik an den Kunsthochschulen nicht mehr gelehrt wird.

Über Herbert Wochinz entstand auch die Verbindung zum Schriftsteller Julien Green, der ja auf eigenen Wunsch dann in der Stadtpfarrkirche bestattet worden ist. Sein Grab wurde vom damaligen französischen Präsidenten Jaques Chirac ebenso besucht wie vom Nato-Generalsekretär Manfred Wörner, der extra für diesen Besuch nach Klagenfurt reiste. Neben der Bildenden Kunst kümmerte sich Mairitsch genauso engagiert um den guten Ton der Orgeln in der Stadtpfarrkirche und Kreuzberglkirche.

Beim Festakt im Gemeinderatssaal begrüßte Bürgermeister Christian Scheider die Gäste herzlich und hob diese wichtigen Initiativen, die Dr. Mairitsch für die Stadt gesetzt hat, hervor. „Dr. Mairitsch war und ist nicht nur ein Botschafter für den Kunst- und Kulturbereich der Landeshauptstadt, er hat auch eine tiefe Verbundenheit zu Klagenfurt, geht mit offenen Augen durch die Stadt und hat dadurch immer wertvolle Anregungen für uns“, so der Bürgermeister, der sich herzlich für die gute Zusammenarbeit bedankte.

Dank und Gratulation zu dieser Ehrung kam auch von Vizebürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz („Wenn jemand die Goldene Medaille verdient, dann er“), die sich bereits auf das nächste Projekt mit Dr. Mairitsch freut. Dabei geht es um die Erhaltung der wertvollen Grabsteine an der Außenmauer der Kirche, die nun restauriert und geschützt werden sollen.


Bei diesem Vorhaben ist die Stadtplanung mit Referentin Dr. Mathiaschitz ebenso dabei wie das Straßenreferat mit Stadtrat Peter Steinkellner, der sich für das Engagement des Stadtpfarrers im Verein für die Erhaltung und Sanierung der Gedächtnisstätte am Kreuzbergl bedankte und Dr. Mairitsch viel Kraft für "seine segensreiche Tätigkeit" wünschte.


Die Laudatio mit vielen Zitaten und Vergleichen aus der Weltliteratur hielt Univ.-Prof. Dr. Karl Matthäus Woschitz, musikalisch begleitet wurde der Festakt vom Quartett des Kärntner Landeskonservatoriums.
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