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Hürdenlauf zum Frauentag

(06.03.2014)
Das Klagenfurter Frauenbüro und die Frauenplattform laden am 8. März anlässlich des Internationalen Frauentags zum Hürdenlauf ein.
Frauen haben bereits in vielen Bereichen Gleichberechtigung erlangt, dennoch gibt es auch heute noch große Hürden zu überwinden. Am kommenden Samstag, den 8. März ist Internationaler Frauentag – dabei wird auf aktuelle Probleme hingewiesen und sich für Frauenrechte stark gemacht. Auch Klagenfurt startet eine besondere Aktion! Das Frauenbüro der Stadt organisiert gemeinsam mit der Frauenplattform einen Hürdenlauf in der Innenstadt. „Wir nützen diesen Tag, um darauf aufmerksam zu machen, dass es immer noch genug Themen gibt, bei denen Frauen keinesfalls gleichberechtigt sind“, informiert Mag. Astrid Malle vom Frauenbüro der Stadt. Nach wie vor sorgt die Einkommensschere für eine ungerechte Gehaltsverteilung, Rollenklischees sind immer noch vorhanden, viele Frauen werden Opfer von Gewalt und es existieren falsche Schönheitsideale in unserer Gesellschaft.

„Mit dieser Aktion möchten wir gemeinsam gesellschaftliche Ungleichstellungen aufzeigen, uns für Frauen- und Mädchenthemen einsetzen“, sagt Mag. Christine Erlach, Leiterin des Mädchenzentrums und Präsidentin der Frauenplattform Klagenfurt. Anhand sieben Hürden werden Themen / Missstände aufgezeigt. „Wir werden nach wie vor in Rollenstereotype gedrängt, die sich in allen Hürden wieder finden“, erklärt Mag. Eva Beichler von der Frauenberatungsstelle Belladonna.

Nach wie vor machen Frauen den größten der Teil der Versorgungsarbeit bei Kindern oder im Haushalt. „Frauen leisten mehr unbezahlte Arbeit und haben dadurch weniger Zeit für bezahlte Arbeit“, stellt Mag. Anja Schneider von der Katholischen Frauenbewegung fest.

Deshalb heißt es am 8. März mitmachen und etwas bewegen! Um 10 Uhr geht es los – alle Frauen, egal wie sportlich und in jedem Outfit, sind willkommen am Alten Platz bei der Pestsäule mit zu machen.
„Natürlich können auch Männer und Kinder mitmachen, je mehr Teilnehmer desto besser“, freut sich Mag. Astrid Malle auf den „Frauenhürdenlauf“. 

 

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