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Salcher und Grochar geehrt

(21.03.2014)
Die Behindertensportler Markus Salcher und Thomas Grochar, die bei den Paralympics mit dabei waren, wurden von Stadt und Land geehrt.
Jetzt hat Markus Salcher schon vier Medaillen! Zwei „Goldene“ und eine „Bronzene“ hat er sich bei den Paralympics in Sotschi erkämpft, die dritte „Goldene“ bekam er nun von Bürgermeister Christian Scheider und Sportstadtrat Jürgen Pfeiler überreicht. Damit würdigte die Stadt Klagenfurt mit einer Feier auf dem Alten Platz seine Leistungen. Salcher holte sich in Russland „Gold“ in der Abfahrt und dem Super-G sowie „Bronze“ im Riesentorlauf.

 

„Die beiden Sportler haben eine enorme Vorbildwirkung, denn sie haben gezeigt, dass man auch in schwierigen Lebenssituationen viel aus sich herausholen kann“, sagte Bürgermeister Scheider, der sich erhofft, dass nun viele Menschen diesen „Pionieren“ folgen werden. Der Erfolg von Markus Salcher kommt gerade zum richtigen Zeitpunkt, ist doch Klagenfurt heuer Gastgeber der Special Olympics Sommerspiele „Herzschlag 2014“.

 

„Für einen Sportpolitiker ist es die größte Ehre, einen Olympiasieger gratulieren zu dürfen“,  betonte Stadtrat Jürgen Pfeiler, der auch Mentor von Salcher ist. Und als solcher weiß er, wie oft behinderte Sportler noch gegen Vorurteile kämpfen müssen. „Solche Erfolge entschädigen dann aber für alles“, meinte Pfeiler, der an Salcher und Grochar auch eine kleine Anerkennung überreichte. Von Bürgermeister Scheider erhielt Grochar eine Dank- und Anerkennungsurkunde. Grochar wurde in Sotschi im Slalom Fünfter.

 

Markus Salcher wurde aber auch vom Land Kärnten geehrt. Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser gratulierte mit dem „Kärntner Landesorden in Silber“. „Junge Menschen wie Salcher und Grochar sollten für uns alle Vorbilder sein“, sagte Kaiser.

 

Markus Salcher dankte recht herzlich für die erhaltenen Auszeichnungen und versprach, bei der WM nächstes Jahr in Kanada und bei den nächsten Paralympics in vier Jahren wieder sein Bestes zu geben. Auch Thomas Grochar will es in vier Jahren wieder versuchen. „Der fünfte Platz ist schon vergessen, in vier Jahren hole ich mir eine Medaille“, versprach der Klagenfurter, der sich kurz nach Sotschi eine Sehnenverletzung zugezogen hat und jetzt pausiert.

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