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Songcontest: Klagenfurt ist bereit

(12.05.2014)
Klagenfurt positioniert sich als idealer Austragungsort für den Songcontest. Conchita Wurst am 19. Juli bei der "Starnacht".
Mit dem Sieg für Österreich beim Eurovision Song Contest könnte sich eine Jahrhundertchance für die Landeshauptstadt, die Wörtherseeregion und ganz Kärnten auftun. Die Veranstaltung in Kopenhagen hat gezeigt, dass der damit verbundene Werbewert jenseits von 100 Millionen Euro liegt. Zudem sorgt der ESC für gewaltige Belebung für Wirtschaft und Tourismus. „Unser fertig gestelltes Wörthersee Stadion mit dem Sportpark als multifunktionale Veranstaltungsarena bietet logistisch und technisch optimale Infrastruktur und Rahmenbedingungen für ein Großevent wie den Eurovision Song Contest.


Warum soll so eine tolle Veranstaltung immer in einer dicht gedrängten Halle stattfinden. Das 60-Jahr-Jubiläum des ESC könnte der ideale Anlass sein, hier neue Wege zu gehen und dem großen Publikumsinteresse Rechnung zu tragen“, erklärte Bürgermeister Christian Scheider.

 

Es sei wichtig gewesen, dass Klagenfurt rasch offiziell Interesse an der Austragung bekundet habe und nun weitere Gespräche folgen würden. Noch verfüge kein Bewerber über ein fixes Organisations- und Finanzierungskonzept. Eine Arbeitsgruppe der Stadt werde dies aber in den nächsten Wochen gemeinsam mit dem ORF weiter konkretisieren. Für den Sportpark Klagenfurt erklärte Geschäftsführer Gert Unterköfler: „Technisch ist ein Open Air Event mit Regensicherheit im Stadion machbar. Die Bühne könnte überdacht auf dem Rasen errichtet werden. Zudem würde sich vor allem für Medienvertreter beste Infrastruktur mit  Übertragungsstellplätzen für 150 TV-Stationen bieten. Zu der modernen technischen Ausstattung im Sportpark zählt auch eine 132m² große Videowall, die größte in Österreich.“ Aufgrund der Multifunktionalität und den Erfahrungen als Austragungsort der EURO 2008 biete der Sportpark auch beste Arbeitsbedingungen die zu erwartenden 2.000 Journalisten (eigenes Pressezentrum) sowie für die gewaltige Technik und die Künstler (Greenroom).

 
Scheider: „Klagenfurt und Kärnten haben mehrfach bewiesen, dass Großveranstaltungen im guten Zusammenspiel mit dem ORF organisiert werden können. Erfolgreiche Beispiele wie die EURO 2008, der Beach Volleyball Grand Slam, die Starnacht oder der Kärnten Ironman sprechen für sich.“

 

Das Wörthersee Stadion verfügt ohne Rasenbenützung über ein Fassungsvermögen von rund 32.000 Zuschauern. Bei den drei geplanten Großveranstaltungen (2 Semifinale, 1 Finale) könnten somit über 90.000 Besucher untergebracht werden. Bei einem durchschnittlichen Ticketpreis von 100 Euro wie in Kopenhagen, könnten somit bis zu neun Millionen Euro rein aus dem Kartenverkauf erlöst werden. Dazu kommen noch die Sponsoren aus der Privatwirtschaft.

 

Im Vergleich zum Mitbewerber Wien sieht Scheider die Flexibilität und vielen Möglichkeiten durch die Multifunktionalität des Sportparks als Vorteil. Und im Gegensatz zu Graz verfügen Klagenfurt und die Wörtherseeregion über bessere Bettenkapazitäten im gehobenen vier und fünf Sternebereich. Scheider appellierte in diesem Zusammenhang auch an die politischen Entscheidungsträger, nicht schon im Vorhinein Verhinderungsgründe für Klagenfurt zu suchen, sondern gemeinsam an einem Strang zu ziehen.

 

„Klagenfurt und Kärnten sind die Drehscheibe im Alpen-Adria-Raum und deshalb auch prädestiniert als idealer Austragungsort des 60. Eurovision Song Contest“, meinte Scheider. Hocherfreut zeigte sich der Bürgermeister, die Gewinnerin des ESC, Conchita Wurst, schon in Kürze in Klagenfurt im Rahmen der Starnacht am 19. Juli willkommen heißen zu können.

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