Zum Inhaltsbereich springen

Felssturz: Ulrichsberg-Wege gesperrt

(24.10.2014)
Die Wanderwege auf den Ulrichsberg sind gesperrt, weitere Felsabrutschungen möglich!
Nach dem massiven Felssturz am Ulrichsberg hat die Stadt Klagenfurt sofort als örtliche Gefahrenpolizei die notwendigen Absperrungen und Kennzeichnungen mit Hinweistafeln veranlasst.
Der Felssturz an der Ostabdachung des Ulrichsbergs ist eines der massivsten Naturereignisse, die es je im Stadtgebiet von Klagenfurt gegeben hat. In der mit steilen Felswänden durchsetzten Zone, die gerne als Kletterroute genutzt wird, sind insgesamt mehr als hundert Kubikmeter Felsgestein mit Gewichten von über 20 Tonnen ausgebrochen und auf den sogenannten Isisweg, die Forststraße und beliebte Wanderrouten gestürzt. 
Gemeinsam mit dem geologischen Amtssachverständigen der Kärntner Landesregierung, Mag. Franz Goldschmidt, war DI Heinz Blechl, Leiter der Abteilung Stadtgarten und Bereichsleiter Infrastruktur der Stadt  vor Ort. Nachdem  das Gutachten des Sachverständigen eindeutig festlegt, dass weitere Felsausbrüche oder Abrutschungen möglich sind, wurden sofort die entsprechenden Sperren verfügt.
Für das gefährdete Gelände wurde ein Betretungsverbot verhängt und mit entsprechenden Tafeln (Lebensgefahr!) kundgemacht.
Nach dem derzeitigen Stand ist mit einer Aufhebung dieses Betretungsverbotes frühestens im Laufe des Jahres 2015 zu rechnen. Es gilt auch die Folgen des Winters (Schnee, Frost) abzuwarten, ehe mit der Beräumung und Sicherung begonnen werden kann. 
Bis 31. Oktober wird von Wanderungen zum Gipfel des beliebten Hausberges abgeraten. Die Aufstiege  über die südlichen und südöstlichen Bergflanken Richtung Gipfel, also via Beintratten, Prikalitz und Leiten sind im gipfelnahen Bereich ebenfalls mit einem Betretungsverbot belegt.  Bis 31. Oktober gibt es hier Forstarbeiten, das Areal ist Sperrgebiet. Ab 1. November sollte der Gipfel des Ulrichsbergs über die Aufstiege von Süden her dann wieder erreichbar sein.
Scrolle nach oben