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20 Jahre Streetwork Klagenfurt

(12.09.2014)
Seit zwei Jahrzehnten gibt es in Klagenfurt Sozialarbeit auf der Straße - gefeiert wurde mit einem Fest im Goethepark.
Immer mehr junge Menschen brauchen die Hilfe des fünfköpfigen Klagenfurter Streetwork-Teams unter der Leitung von DSA Ernst Nagelschmied. Allein im vergangenen Jahr waren es an die 10.000 Kontakte mit jungen Menschen, die Probleme mit Geld, der Wohnsituation oder am Arbeitsplatz haben – meist hängt eines mit dem anderen zusammen und die Betroffenen befinden sich in einem Teufelskreis, aus dem sie aus eigener Kraft nicht heraus finden. „Oft kommt auch Straffälligkeit oder ein Drogenproblem dazu“ ergänzt DSA Ernst Nagelschmied, der für sämtliche städtischen Suchtberatungseinrichtungen und auch für Streetwork zuständig ist.
Insgesamt wurden im Vorjahr 731 Klienten betreut.

„Streetwork setzt dort an, wo Jugendliche und junge Erwachsene vom sozialen Netzwerk nicht oder unzureichend aufgefangen werden und holt sie dort ab, wo sie stehen. Das niederschwellige Angebot des Streetwork-Teams ist ein wichtiger Bestandteil auf dem Weg zurück in ein geregeltes Leben“, unterstreicht Gesundheitsreferentin Vzbgm. Dr. Maria-Luise Mathiaschitz beim Jubiläums-Festakt die enorme Bedeutung der Streetworker in Klagenfurt. Auch Bürgermeister Christian Scheider dankte dem gesamten Team für das große und wichtige Engagement und den Einsatz für Menschen in schwierigen Lebenssituationen.
 
Das Streetwork-Team kommt mit den Klienten auf der Straße in Kontakt, oder ist Anlaufstelle im Streetwork-Lokal „String 47“. Wichtig ist es, den Jugendlichen wieder Struktur zu geben und ihnen Aufgaben zu übertragen, die sinnvoll sind und positives Feedback bringen. Mit Arbeitsprojekten wie „hydrantart“ oder „powerbuff“ hat man diesbezüglich auch schöne Erfolge.
Beim Festakt im Künstlerhaus wurde Mode präsentiert, die von Klienten und WIMO-Schülerinnen und –schülern selbst entworfen wurde.

 

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