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Neue Stadtregierung feierlich angelobt

(07.04.2015)
In einer festlichen konstituierenden Sitzung wurden Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz und der neue Klagenfurter Stadtsenat und Gemeinderat angelobt.

Nach der Bürgermeister- und Gemeinderatswahl am 1. März und der darauf folgenden Bürgermeister-Stichwahl am 15. März, wurde heute, am 7. April 2015, im Rathaus der Kärntner Landeshauptstadt der neue Stadtsenat und Gemeinderat angelobt.

Als erstes wurden die Klagenfurter Gemeinderätinnen und Gemeinderäte angelobt. Anschließend legte Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz ihr Gelöbnis vor Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser ab.

Nach kurzen Ansprachen der Klubobleute von SPÖ, FPÖ, ÖVP und Grünen wurden nach dem Verlesen der Gelöbnisformel durch Magistratsdirektor Dr. Peter Jost die Mitglieder des Stadtsenates angelobt. – Weiters wurden 15 Gemeinderats-Ausschüsse mit je 7 Mitgliedern einstimmig beschlossen.

Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser drückte seine Freude über die erste Frau im Amt des Bürgermeisters der Landeshauptstadt Klagenfurt aus und wünschte Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz und dem Regierungsteam der Landeshauptstadt Klagenfurt für die Zukunft „eine glückliche Hand, Überlegtheit und Überlegenheit“ um die großen Aufgaben gut und gemeinsam lösen zu können.

Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz dankte Landeshaupt­mann Dr. Peter Kaiser für seine Worte. Ihr Dank galt aber auch allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die für Organisation, Ablauf, Schmuck und Protokoll der ersten Gemeinderatssitzung verantwortlich zeichneten. – Die musikalische Umrahmung der konstituierenden Sitzung des Gemeinderates und der Angelobung kam übrigens vom Bruder der Bürgermeisterin, dem Opern- und Konzertsänger Alexander Kaimbacher.

„Mit der Wahl zur Bürgermeisterin unserer wunderschönen Stadt ist für mich ein Traum in Erfüllung gegangen“, sagte Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz in ihrer Ansprache. „Noch nie in der Geschichte der Stadt Klagenfurt hat bisher eine Frau diesen Eid geleistet. Umso dankbarer und demütiger stehe ich heute vor Ihnen“.

Mathiaschitz betonte, dass die Stadt in wirtschaftlich und finanziell schwierigen Zeiten nur dann gut voran kommen könne, „wenn alle an einem Strang ziehen und gemeinsam an einer positiven Zukunft der Stadt arbeiten“. Aus diesem Grund war es ihr ein Anliegen, eine Reformpartnerschaft mit den Mitgliedern von SPÖ, ÖVP und den Grünen zu formen, damit es für künftige Entscheidungen und eine gute Entwicklung der Stadt eine breite Mehrheit gebe.

Das gemeinsame Arbeiten soll, so Mathiaschitz, „von Vertrauen und Offenheit, Respekt und Fairness, Handschlagqualität und Toleranz, Mut und dem Glauben an eine gute Zukunft geprägt sein“.

Die Bürgerinnen und Bürger, aber auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt sollen sich auf die Politik verlassen können. In diesem Zusammenhang sprach die Bürgermeisterin die Einladung an alle im Stadtsenat und Gemeinderat vertretenen Parteien, aber auch an alle Abteilungsleiterinnen und Abteilungsleiter sowie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Magistrates „zu einer konstruktiven Zusammenarbeit“ aus „um Klagenfurt gemeinsam in eine positive Zukunft zu führen“.

„Wir müssen Klagenfurt neu denken“, so die Bürgermeisterin. Dazu werden Sparsamkeit und konsequente konstruktive Arbeit erforderlich sein. „Wir haben Verantwortung für diese Stadt, ihre Bürger, aber auch für die Kinder und Enkelgeneration“, denen ein guter Boden für ihre Zukunft gesichert werden soll.

 

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