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50 Jahre Städtepartnerschaft

(05.12.2015)
Mit Gorizia (Italien) und Nova Gorica (Slowenien) verbinden Klagenfurt fünf aktive, lebendige, partnerschaftliche Jahrzehnte. Jubiläumsfeierlichkeiten in Klagenfurt.

Ein Zeichen des friedvollen Miteinanders und echter Völkerver­stän­digung setzten im Jahr 1965 die Städte Klagenfurt, Gorizia und Nova Gorica mit einer offiziellen Städtepartnerschaft. In den folgenden Jahren werden die Beziehungen auf politischer, kultureller, sportlicher, verwaltungstechnischer und wirtschaftlicher Ebene ständig ausgebaut und intensiviert. Die Städtepartnerschaft zwischen Klagenfurt, Gorizia und Nova Gorica ist bis heute eine äußerst aktive und lebendige!

„Wir wissen, dass nicht nur Bekannte, sondern Freunde in unseren Partnerstädten leben und daher pflegen wir auch eine sehr persönliche Beziehung zu diesen Städten!“ Mit diesen Worten begrüßte Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz heute, Samstag Vormittag, Bürgermeister Dr. Ettore Romoli aus Görz und Ana Zavrtanik Ugrin, Vizebürgermeisterin von Nova Gorica mit Delegationen aus beiden Städten zu einem feierlichen Jubiläums-Festakt im Klagenfurter Rathaus.

Als „Ereignis, das lange zurück liegt und immer noch große Bedeutung für uns hat“ bezeichnete der Görzer Bürgermeister
Dr. Ettore Romoli die besondere Partnerschaft von Städten dreier Länder. „Es war damals ein wichtiger politischer Schritt, der menschliche und politische Beziehungen gestärkt hat. Die Verbindungen sind – in einem Europa, das sich stark verändert hat - weiter gewachsen“ so Romoli.

Auch für Vizebürgermeisterin Ana Zavrtanik Ugrin ist „heute ein besonderer Jahrestag“, denn die Stadt Nova Gorica verbindet durch diese Partnerschaft eine enge Verbindung zum benachbarten Gorizia. „Viele Projekte, die vor 50 Jahren noch ein Wunsch waren, sind heute gelebte Realität“, so Zavrtanik Ugrin.

Die Teilung der ehemaligen Stadt Görz in das italienische Gorizia und das slowenische Nova Gorica entstand, als mit dem Frieden von Paris (1947) die Staatsgrenze zwischen Italien und dem damaligen Jugoslawien neu gezogen wurde.

Das Zeichen der Völkerverständigung war und ist nach wie vor von großer Bedeutung, betonte Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz in ihrer Festansprache: „Weitblick und Umsicht sind nicht ausschließlich eine Frage des Standpunktes sondern auch eine Sache genützter Gelegenheiten, mit anderen Menschen zu kommu­nizieren und in Kontakt zu treten. Mit unserem partnerschaftlich zelebrierten 50-Jahr-Jubiläum bringen wir unser ehrliches Bemühen im Sinne eines vereinten und friedvollen Europas zum Ausdruck, das weit über die wirtschaftlichen Interessen hinausreicht. Mögen die Freundschaft und das Miteinander zwischen unseren Partnerstädten stetig weiterwachsen“, so die Bürgermeisterin.


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