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Bürgerinfo Keltenstraße Viktring

(11.12.2015)
Donnerstagabend wurden im Gemeindezentrum Viktring drei Möglichkeiten der interessierten Bevölkerung präsentiert.

Das Problem Keltenstraße hat ihren Ursprung in den 1980ern. Damals entstanden hier die ersten Häuserblocks, eine Zufahrtsstraße war notwendig. Stadtplanung und Verkehrsplanung waren nicht aufeinander abgestimmt, die Straße wurde einfach gebaut. Und das Siedlungsgebiet wuchs ständig weiter. Heute gibt es für den gesamten Siedlungsbereich, in dem auch noch eine Schrebergartenanlage und zahlreiche Einfamilienhäuser stehen, nur eine Straße für die Zu- und Abfahrt. Eine Anbindung im Norden an Waidmannsdorf bzw. das Stadtgebiet ist notwendig.

„Drei Varianten sind nach intensiven Untersuchungen der Fachabteilungen der Stadt übrig geblieben, eine Entscheidung muss nun in den nächsten Monaten kommen“, sagte Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz, die daher zu einer Bürgerversammlung geladen hatte. Gemeinsam mit Vizebürgermeister Christian Scheider und Stadtrat Mag. Otto Umlauft sowie Dipl.-Ing. Alexander Sadila (Leiter Abt. Straßenbau und Verkehr) Dipl.-Ing. Robert Piechl (Leiter Stadtplanung) stellte sie sich den Bürgern zur Diskussion.

Zuvor wurden allerdings von den beiden Abteilungsleitern die drei Varianten präsentiert. Es gibt eine Nord-, eine Süd- und eine Ostvariante. Die Nordvariante führt vom nördlichsten Punkt der Keltenstraße entlang der Schrebergärten Richtung Norden, also Richtung Stadtgebiet, und dann weiter Richtung Westen zur Glanfurtgasse. Errichtungskosten rund 1,6 Millionen Euro.

Die Südvariante geht vom nördlichsten Punkt der Keltenstraße in Richtung Osten und weiter in Richtung Süden durch das „Hexenstuben“-Areal zur Keutschacher Straße. Kosten rund 1,95 Millionen Euro.

Die Variante Ost ist vom nördlichsten Punkt der Keltenstraße in Richtung Osten entlang der Hochspannungsleitung zur Waidmannsdorfer Straße/ Keutschacher Straße geplant. Kosten rund 2,15 Millionen Euro.

Bei den Varianten wurden auch noch Verkehrsfluss und Anbindungsmöglichkeiten des ÖPNV untersucht. Von den Experten der Stadt wird die Variante Süd vorgeschlagen.

Anders war die Meinung bzw. der Wusch der Mehrheit der rund 100 anwesenden Bürgerinnen und Bürger. Nach emotionaler Diskussion gab man gab der Ostvariante den Vorzug.

Der Bürgerwunsch wird nun in die Entscheidungsfindung einfließen. Das haben sowohl Bürgermeisterin Dr. Mathiaschitz als auch Vizebürgermeister Scheider und Stadtrat Mag. Umlauft zugesichert.

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