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Paris-Stipendium an Künstler vergeben

(11.12.2015)
Der Kärntner Friedrich Lorenz erhält das Künstlerstipendium der Stadt Klagenfurt für einen Arbeitsaufenthalt in Paris.

„Wir sich überrascht über die Vielzahl an hochwertigen Einreich­ungen für das Paris-Stipendium 2016, das Künstler mit Kärntner Wurzeln weit über die Landesgrenzen hinaus erreichte“, freut sich Bürgermeisterin und Kulturreferentin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz. 

Die Auswahl war nicht einfach für die Fachjury bestehend aus Mag. Christine Wetzlinger-Grundnig (MMKK), Mag. Beatrix Obernosterer (Stadtgalerie Klagenfurt), Dr. Wolfgang Gratzer (Generali), MMag. Manuela Tertschnig (Leiterin Kultur Klagenfurt). „Unter den zahleichen Einreichungen - übrigens so viele wie nie zuvor – gab es neben hochkarätigen, bereits arrivierten Kunstschaffenden, einige sehr spannende Bewerbungen junger Künstlerinnen und Künstler“, sagt Mag. Beatrix Obernosterer. Diese zu fördern und Hilfestellung zu bieten, ihren Weg erfolgreich weiter zu gehen, ist ein großes Anliegen der Jurymitglieder und so ging der 1988 in St. Veit an der Glan geborene Bank-Austria-Kunstpreis-Träger Friedrich Lorenz als Erstgereihter hervor.

Lorenz studierte bei Heimo Zobernig an der Akademie der bildenden Künste in Wien (Abschluss 2015). Bekannt ist Friedrich Lorenz, wie erwähnt u.a. als Gewinner des Bank-Austria-Kunstpreises Kärnten 2013, wo er mit seiner eigenwilligen grafischen und skulpturalen Miniaturenkunst überzeugte.

Der Parisaufenthalt dauert 6 Monate, das Stipendium beträgt 5.000 Euro bei freier Miete in der "Cité internationale des Arts", wo in den Jahre u. a. Thomas Woschitz, Zenita Komad, Thomas Girbl, Tita Ruben, Ina Loitzl, Marko Lipuš, Julia Hohenwarter und Charlotte Schnabel als Preisträger des in Kooperation mit dem Land Kärnten vergebenen Stipendiums zu Gast waren. Mit dem Stipendium verbunden ist eine Werkpräsentation im Living Studio der Stadtgalerie Klagenfurt, das sich mit Friedrich Lorenz auf eine spannende Ausstellung der in der Stadt an der Seine entstandenen Werke freuen kann.  

Die Generali-Versicherung ist Sponsor des Stipendiums und hat sich bereits in der Vergangenheit als verlässlicher Kooperationspartner bei Projekten der Abteilung Kultur erwiesen: „Wir von der Generali freuen uns, Kärntner Künstler in einer Zeit der allgegenwärtigen Knappheit der Ressourcen auf Ihrem Werdegang unterstützen zu können.  Ich wünsche dem Preisträger einen inspirierenden Aufenthalt und alles Gute“, sagt Dr. Wolfgang Gratzer.

 

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