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Šmartno-Stipendium ist vergeben

(14.12.2015)
Die Kärntner Künstlerin und Architektin Tanja Prušnik wird 2016 sechs Monate im Atelier der Stadt in Slowenien arbeiten.

Die Gewinnerin des Künstlerstipendiums der Landeshauptstadt Klagenfurt in Höhe von 3.000 Euro verbunden mit einem sechsmonatigen Aufenthalt im Künstleratelier Šmartno ist die Künstlerin und Architektin Tanja Prušnik.

„Es ist mir eine besondere Freude, einer engagierten Kärntner Künstlerin mit zweisprachigen Wurzeln in unserem Atelier in Šmartno die Gelegenheit zu geben, sich abseits von ihrem Lebens­umfeld intensiv mit grenzüberschreitenden Themen künstlerisch auseinanderzusetzen. Ich wünsche ihr einen inspirierenden Aufenthalt. Die Ergebnisse werden wir dann im Living Studio der Stadtgalerie zu sehen bekommen“, so Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz, Kulturreferentin der Stadt Klagenfurt.

Tanja Prušnik wurde 1971 in Wolfsberg geboren, besuchte das BG für Slowenen in Klagenfurt und studierte Architektur an der Technischen Universität in Wien, wo sie als Architektin und bildende Künstlerin arbeitet.

Prušnik ist Trägerin des Frauenkunstpreises 2004. Im Zuge des Gemeinschaftsprojektes „Den Blick öffnen“ engagiert sie sich gemeinsam mit der Künstlerin Ina Loitzl aktiv für die Prävention von Gewalt gegen Kinder und Jugendliche. In ihrer Arbeit thematisiert die Künstlerin aber auch Themen wie den Partisanen-Krieg im Kärntner-slowenischen Grenzgebiet, dessen künstlerische Aufarbeitung sie als eine Art von Vergangenheitsbewältigung einer zwar nicht selbst erlebten, aber immer noch präsenten Familienhistorie versteht.

Überzeugt hat die Fachjury, bestehend aus Mag. Christine Wetzlinger-Grundnig (MMKK), Mag. Beatrix Obernosterer (Stadtgalerie Klagenfurt), MMag. Manuela Tertschnig (Leiterin Kultur Klagenfurt) „nicht nur die hohe Qualität ihrer bisherigen Arbeit, sondern auch ihr vorgelegtes Konzept, sich intensiv zweier Serien zum Thema Wein bzw. Weinreben zu widmen und damit eine direkte Verbindung zum slowenischen Ort Šmartno herzustellen“ kommentiert Mag. Beatrix Obernosterer die Juryentscheidung.

Die Künstlerin wird im Mai 2016 ihren Arbeitsaufenthalt in den idyllischen slowenischen Weinbergen antreten und folgt damit Künstlern wie Paul Kulnig, Ute Aschbacher, Eduard Lesjak, Alfred Goubran, Marlies Liekfeld-Rapetti, Gerald Tomaschütz, David Maier, Nora Kurzweil, Marko Lipuš, Gerald Eschenauer oder Hannes Zebedin.

 

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