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Hallenbad jetzt STW-Sache

(06.02.2015)
In Sachen neues Hallenbad hat jetzt Bürgermeister Christian Scheider als Eigentümervertreter die STW beauftragt, ein Projekt auszuarbeiten und vorzulegen.

Viel war in den letzten Wochen und Tagen über die Klagenfurter Stadtwerke, die nun für viele Wahlversprechen als „Goldenes Kalb“ herhalten müssen, zu lesen. Anlass genug, dass nun Eigentümervertreter Bürgermeister Christian Scheider und die beiden Vorstände DI Romed Karré und Mag. Christian Peham zu derzeitigen Situation der Stadtwerke Stellung bezogen.

 

Wie Bürgermeister Christian Scheider betonte, sind die Klagenfurter Stadtwerke wirtschaftlich gut aufgestellt. „Daher werden sie auch ihren Beitrag zum Masterplan leisten“, so Scheider.

 

Zur Diskussion rund um das Lokal „Sunset“ in der Ostbucht meinte Scheider, dass die Stadtwerke gemeinsam mit der Bevölkerung nach einer künftigen Nutzung suchen werden. „Es wird einen Ideenwettbewerb geben“, sagte Scheider. Der Klagenfurter Bürgermeister stellte auch klar, dass beim „Sunset“ kein Steuergeld verbraucht wurde. „Hier haben private Betreiber investiert und leider nicht geschafft, das Lokal betriebswirtschaftlich zu führen“, so der Bürgermeister. Grundsätzlich ist das Objekt sanierungsbedürftig, wobei für die Stadtwerke aber auch hinterfragenswert ist, ob dieser schöne Platz in der Ostbucht auch der richtige Standort für ein Bootshaus sein muss.

 

Bewegung kommt nun in die Sache neues Hallenbad. Als Eigentümervertreter hat Bürgermeister Scheider die Stadtwerke beauftragt, ein Konzept auszuarbeiten. „Die Politik soll sich bei der Konzeptentwicklung raushalten, die Bürger aber eingebunden werden“, so Scheider.

 

Wie dazu DI Romed Karré betonte, gibt es natürlich bereits Projektideen und Standortfavoriten, die Karten werde man aber jetzt noch nicht auf den Tisch legen. „Eine Realisierung des Projektes ist frühestens ab 2017 möglich“, sagte Karré. „Wir sind jetzt finanziell wieder gut aufgestellt und Kredite sind günstig, daher sind wir auch in der Lage, ein Projekt wie das Hallenbad im Alleingang durchzuführen“, stellte Karré fest.

  Die Stadtwerke erzielten letztes Jahr einen Umsatz von rund 161 Millionen Euro. „Das Betriebsergebnis wird daher auf alle Fälle noch besser als 2013“, versicherte Mag. Peham.

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