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Halbzeit bei Kanalarbeiten

(17.07.2015)
In Kürze wird die Lendorfstraße wieder frei befahrbar sein. Die Stadtwerke nutzen die Grabungen für Leitungsverlegungen. Das bringt Kostenersparnis.

Die Hälfte der Kanal- und Straßenbauarbeiten sind bereits abgeschlossen. Seit 6. Juli laufen die baulichen Maßnahmen, um die Kanal-Engstelle in der Abwasserentsorgung des Kanalnetzes in Lendorf zu beseitigen. Auch die Pumpstation des Wasserverbandes Wörthersee-Ost (WWO) gegenüber der Khevenhüller-Kaserne ist für den Abwasseranfall mittlerweile zu klein geworden. „Bereits in zwei bis drei Wochen werden die Arbeiten im Straßenbereich abgeschlossen und die Feldkirchner Straße durch Lendorf wieder ohne Behinderungen befahrbar sein“, informiert Johann Taupitsch, stellvertretender Geschäftsführer des WWO. Derzeit wird der Verkehr im Baustellenbereich bei Bedarf geregelt, es kommt daher zu keinen nennenswerten Verzögerungen.

Wie der für Entsorgung und Wasserschutz zuständige Stadtrat Wolfgang Germ erklärt, ist es in diesem Bereich verstärkt zu Problemen bei der Ableitung der häuslichen Abwässer gekommen. „Daher werden die baulichen Maßnahmen, welche die Stadt gemeinsam mit dem WWO durchführt, eine wesentliche Entlastung für das Kanalnetz im Bereich Lendorf bringen. Zudem nutzen die Stadtwerke die Grabungsarbeiten und verlegen jetzt parallel eine zusätzliche Wasserleitung. Dadurch ergeben sich eine Kostenersparnis und weniger Belastungen für die Bürger“, so Germ. Die Gesamtkosten der Baumaßnahmen, die für den WWO anfallen, betragen rund 300.000 Euro. 30 Prozent davon deckt die Stadt Klagenfurt als eine von 12 Mitgliedsgemeinden des Wasserverbandes ab.

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