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Jubiläum 15 Jahre SOMA

(01.07.2015)
Vor 15 Jahren wurde in Klagenfurt in der Kaufmanngasse der erste Sozialmarkt (SOMA) eröffnet. Mittlerweile gibt es in ganz Kärnten sechs derartige Einrichtungen.

Auf der einen Seite gibt es im Handel eine Überproduktion an Lebensmitteln und Produkten des täglichen Bedarfes, auf der anderen Seite gibt es Menschen, die sozial benachteiligt sind und oft nicht wissen, wovon sie morgen satt werden sollen. Zwischen diesen beiden Extremen ist nun SOMA seit 15 Jahren ein Vermittler. In den beiden Klagenfurter Sozialmärkten, die auf eine Initiative des damaligen Sozialreferenten Christian Scheider zurückgehen, bekommen Menschen mit wenig Einkommen Produkte, die am normalen Markt übrig geblieben sind, zu besonders günstigen Preisen.

 

„9.800 Kundenkonten und sechs Märkte in Kärnten zeigen deutlich, wie notwendig eine derartige Einrichtung ist“, sagte Geschäftsführerin Liselotte Suette beim kleinen Jubiläumsfest am Mittwoch vor dem Laden in der Kaufmanngasse. Einkaufen darf bei SOMA nur, wer aufgrund des Einkommens einen Anspruch darauf hat und – im Fall der zwei Märkte in Klagenfurt – in der Landeshauptstadt gemeldet ist. „Pro Woche gibt es einen Einkaufsrahmen“, so Suette, die allen Personen und Firmen, die Waren für die Märkte spenden bzw. organisieren, recht herzlich dankte.

 

„Die Stadt hat zwar ein dichtes soziales Netz, wir brauchen aber SOMA trotzdem dringend, um die Not zu lindern und mögliche Lücken im Netz zu schließen“, sagte Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz, die gemeinsam mit Vizebürgermeister Christian Scheider an Suette den Ehrpfennig der Stadt für das soziale Engagement und die geleistete Arbeit überreichte. Außerdem hat die Stadt eine Palette voller Lebensmittel an SOMA gespendet.

 

Die Arbeit von SOMA gewürdigt hat auch LHStv. Dr. Beate Prettner, die Gutscheine für notdürftige Personen überreichte.

 

In Kärnten werden in den SOMA-Läden 13 Personen hauptberuflich beschäftigt. Und auch damit wird eine soziale Komponente erfüllt, denn die Mitarbeiter waren am Arbeitsmarkt schwer vermittelbar und wurden bei SOMA integriert.

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