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Klagenfurter Schüler "trinken schlau"

(24.06.2015)
Schüler der „Neuen Mittelschulen“ in Klagenfurt verzichten auf flüssige „Zuckerbomben“. Für das Projekt „schlau trinken“ gab es für die NMS Wölfnitz und die NMS Viktring Urkunden!

Trinken ist sehr wichtig und fördert die Gesundheit. Allerdings das richtige Getränk! Gemeint sind Getränke mit möglichst wenig Zuckergehalt, denn stark zuckerhaltige Säfte sind ein wesentlicher Grund für die immer weiter steigende Zahl übergewichtiger Kinder und Jugendlicher.

Das Präventionsteam der Abteilung Gesundheit der Stadt Klagenfurt hat im Schuljahr 2014/15 in Kooperation mit dem vorsorge-medizinischen Instituts „SIPCAN – Initiative für ein gesundes Leben“ ein spezielles Projekt durchgeführt. An allen Neuen Mittelschulen Klagenfurts wurde ein Sortimentswechsel in den Getränkeautomaten vorgenommen: Nur mehr Wasser, gespritzte Fruchtsäfte, ungesüßte Tees und Getränke mit maximal 7,4 Gramm Zucker pro 100 ml werden zum Verkauf angeboten.

Ergänzend dazu wurde dieses Projekt ausgeweitet: An der NMS Viktring und der NMS Wölfnitz fördern Pädagogen gezielt das Trinken von gesunden Durstlöschern im Unterricht. Außerdem findet an diesen Schulen eine regelmäßige Arbeit zum Thema „schlau trinken“ im Unterricht statt.

Für die erfolgreiche Teilnahme an dem Projekt „schlau trinken“ -übrigens eine bundesweite Initiative des Vereins SIPCAN - wurden die Schulen mit Urkunden ausgezeichnet.

„Es ist immer eine sehr positive Sache, wenn Schulklassen Projekte im Gesundheitsbereich durchführen“, sagte Gesundheitsreferent Vizebürgermeister Jürgen Pfeiler. „Die Bereiche Ernährung und gesundes Trinken sind wesentliche Säulen der  Gesundheitsförderung“, so Pfeiler weiter, der sich über die Kooperation des Präventionsteams mit den Schulen freut.

Und wie ist der Tenor der Schüler? Alle zeigen sich durch die Bank gesundheitsbewusst, zeigen ein großes Engagement zur Verbesserung der Trinkgewohnheiten und wissen über die Wichtigkeit einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr bestens Bescheid: „Die Flüssigkeitsversorgung im ganzen Körper wird unterstützt, das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit im Unterricht wird gefördert“, so die ausgezeichneten Schüler.

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