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Alt-Klagenfurterin besucht ihre Geburtsstadt

(27.05.2015)
Im Jahr 1938 musste Elvira Itzhaki Klagenfurt als zehnjähriges Mädchen verlassen. Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz hieß die Alt-Klagenfurterin herzlich willkommen!

Elvira Itzhaki, geborene Friedländer, musste Klagenfurt im Jahr 1938 als Zehnjährige verlassen. Über die „Kinder-Jugend-Alijah“, eine jüdische Organisation, die versucht hat, möglichst viele Kinder und Jugendliche in der Zeit des Nationalsozialismus in Sicherheit zu bringen, gelang es ihr nach Palästina zu kommen.

Immer wieder besucht die heute 87jährige Dame Klagenfurt – bei einem ihrer Aufenthalte widmete sie sich den Kindern der Benediktinerschule und erzählte über ihr bewegtes Leben. Elvira Itzhaki hat selbst als Kind die Benediktinerschule besucht.

Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz hat Elvira Itzhaki und ihre Familie im Rathaus empfangen. „Ich freue mich, Sie in ihrer Geburtsstadt willkommen heißen zu dürfen und wünsche Ihnen viele schöne bleibende Erinnerungen“, so die Bürgermeisterin.

Im Vorjahr wurde im Rahmen des internationalen Erinnerungs-Projekts „Stolpersteine“ eine Messing-Tafel für Elvira Itzhakis Großmutter Ella Ostermann, die 1942 im Konzentrationslager Treblinka ermordet wurde, in der St. Veiter Straße 6 gelegt. Zum Zeitpunkt der Verlegung konnte Frau Itzhaki nicht in Klagenfurt sein. Heute Vormittag besuchte sie mit Sohn Ron und Schwiegertochter Dafna den Ort des Gedenkens für ihre Großmutter, sowie den Israelitischen Friedhof in Klagenfurt.

 

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