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DEMON-Anlage in Klagenfurter Klärwerk

(08.05.2015)
Besonderes Verfahren hilft, Stickstoff aus Klärschlamm-Wasser biologisch zu entfernen.

Vor rund einem halben Jahr wurde für die Kläranlage der Stadt Klagenfurt eine so genannte DEMON-Anlage (1,6 Millionen Euro) in Betrieb genommen. Nach dem etwa halbjährigen Probephase hat sich die Anlage als wichtige Anschaffung für den Klärbetrieb erwiesen.

Bei dem DEMON - Verfahren handelt es sich um ein neuartiges biologisches Verfahren zur Behandlung hoch stickstoffhaltiger Prozesswässer, die bei der Entwässerung von Klärschlamm anfallen. Spezielle Bakterienkulturen sorgen hier für den Abbau des Stickstoffs.

Bis dahin waren diese Abwässer aus der Klärschlammentwässerung, deren Stickstoffgehalt um bis zu 30 Mal höher liegt als beim normalen Abwasser, wieder ins Großklärwerk zur erneuten Reinigung eingeleitet worden.

„Das DEMON-Verfahren ist ein umweltfreundliches, energiespa­rendes und auch wirtschaftliches Verfahren“ betont Stadtrat Wolfgang Germ, zuständiger Referent für den Bereich Entsorgung.

Zuvor waren die Abwässer aus Klärschlammentwässerung wieder ins Großklärwerk zur erneuten Reinigung eingeleitet worden, die Stickstoffentfernung war teilweise nur durch die kostenintensive Zugabe von externem Kohlenstoff möglich.

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