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Prof. Ernst Fuchs verstorben

(09.11.2015)
Mit 85 Jahren ist der Maler Ernst Fuchs, Schöpfer der Apokalypse-Kapelle in der Stadtpfarrkirche verstorben. Er war auch Träger der Goldenen Medaille der Landeshauptstadt Klagenfurt.

Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz zeigte sich betroffen vom Ableben des renommierten Künstlers. Ernst Fuchs hatte einen starken Klagenfurt-Bezug, hier schuf er eines seiner Hauptwerke, die Apokalypse-Kapelle, auch bekannt als Fuchs-Kapelle.  Fast zwanzig Jahre hat Ernst Fuchs immer wieder daran gearbeitet.

„Diese Kapelle zählt zu seinen größten und auch bedeutendsten Werken und hat weit über Klagenfurt und Kärnten hinaus überregionale Bedeutung. Es ist sein Lebenswerk“, so die Bürgermeisterin, die der Familie des Künstlers die Anteilnahme der Stadt übermittelte.

Prof. Ernst Fuchs verbrachte viele Jahre mit der künstlerischen Ausgestaltung dieser Kapelle, dabei entstand ein enger und freundschaftlicher Kontakt mit dem Stadthauptpfarrer, Monsignore Dr. Markus Mairitsch. Außer der Fuchskapelle befindet sich seit 2013 auch das größte Ölgemälde von Prof. Ernst Fuchs,  „Das letzte Abendmahl“ in der Stadthauptpfarrkirche St. Egid.

2010 hat Prof. Fuchs die Apokalypse-Kapelle vollendet und feierte auch seinen 80. Geburtstag. Das nahm die Stadt Klagenfurt zum Anlass, ihn für sein künstlerisches Schaffen in der Landeshauptstadt auszuzeichnen und ihn mit der Goldenen Medaille auszuzeichnen.

Prof. Ernst Fuchs ist einer der wichtigsten Vertreter österreichischer Kunst im In- und Ausland.  Er wurde am 13.Februar 1930 in Wien als einziges Kind von Maximilian und Leopoldine Fuchs geboren, absolvierte die Akademie für bildende Künste in Wien und wurde  Mitbegründer der Wiener Schule des Phantastischen Realismus.

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