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Erfolgreiches Projekt "Gartenkinder"

(12.10.2015)
Im Garten des Kinderhortes Welzenegg ist ein wunderbarer Natur- und Erlebnisraum entstanden. Migrantinnen, Pädagoginnen und Kinder arbeiteten gemeinsam!

Kinder gestalten zusammen mit ihren Pädagoginnen und mit Migrantinnen ihren Hortgarten, sind mit großer Freude an der Sache und präsentieren schließlich einen wundervoll gestalteten Natur- und Erlebnisraum. Dabei kann es sich nur um das gemeinnützige Beschäftigungsprojekt „Gartenkinder – miteinander wachsen“ handeln, das heuer bereits zum dritten Mal in Folge im Garten eines städtischen Kindergartens/Hortes stattgefunden hat.

Nach den Kindergärten in St. Ruprecht und Waidmannsdorf in den letzten beiden Jahren wurde heuer der Garten des Kinderhortes Welzenegg verschönert. Hortleiterin Jutta Lackner lud nun zu einem Gartenfest, um dieses tolle Projekt zu präsentieren: Sechs Frauen mit Migrationshintergrund aus fünf Nationen haben seit April gemeinsam mit den Kindern, den Pädagoginnen und Projektleiterin Gertrud Pollak eine „Bewegungsbaustelle“ mit zahlreichen Details errichtet: Wasser-weg, Leierbrunnen mit Wasserrad, Holzwerkstatt, Sambastiege und Ballancepfad.

Außerdem wurden Hochbeete gebaut und bepflanzt, Hecken gesetzt, eine Schmetterlingsblumenwiese und ein Haselnusslabyrinth angelegt, Weiden- und Bambushütten errichtet und natürlich viele Pflanzen gesetzt! Auch an die Tiere wurde gedacht, so entstanden Vogelnistkästen und ein „Hotel Igel“.

An diesem Beschäftigungsprojekt des AMS, das von Stadt und Land gefördert wird, sind die Migrantinnen von April bis November beteiligt. In weiterer Folge soll es gelingen, die Frauen am Arbeitsmarkt besser zu integrieren.

Von dem Projekt profitieren alle Beteiligten: Die Kinder freuen sich über einen tollen Garten, den sie selbst aktiv mitgestalten durften, und die Migrantinnen konnten hier in Teamwork Einblicke in die Arbeitswelt und ins soziale Leben bekommen.

Kindergartenreferentin Ruth Feistritzer dankte allen Beteiligten herzlich für dieses besondere und nachhaltige Engagement: „Dieses Projekt ist das beste Beispiel für gelebte Integration. Ein gemeinsames Gestalten von Dingen, die Bestand haben, und Arbeitsplätze für Frauen mit Migrationshintergrund zu ermöglichen“.

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