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Info-Gespräche bei K&Ö in Graz

(16.10.2015)
Das erfolgreiche österreichische Traditionsunternehmen plant ein Modehaus in Klagenfurt. Delegation der Landeshauptstadt überzeugte sich beim K&Ö-Vorstand im Grazer Stammhaus.

Das traditionsreiche Familienunternehmen „Kastner und Öhler“ mit Stammsitz in Graz zeigt sich an der Landeshauptstadt Klagenfurt als Unternehmens-Standort für ein Modehaus interessiert. Um sich sowohl über die Projekt-Details als auch über das Unternehmenskonzept und die Philosophie des erfolgreichen Unternehmens zu informieren, waren Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz sowie Kolleginnen und Kollegen aus dem Stadtsenat und Gemeinderat zu Informations- und Verhandlungsgesprächen in Graz.

Vorstandsdirektor Mag. Martin Wäg hieß die Delegation aus Klagenfurt herzlich willkommen, präsentierte das sechs Stockwerke hohe und rund 40.000 Quadratmeter Verkaufsfläche fassende und stilvoll renovierte Stammhaus nahe dem Grazer Hauptplatz.

In vergleichbarem Stil und mit höchster Qualität soll auch ein modischer Department Store in der Klagenfurter Innenstadt entstehen. Als idealen Standort nennt Vorstandsdirektor Mag. Martin Wäg die unmittelbare Nachbarschaft der City-Arkaden Richtung Parkplatz Geyerschütt hin. „Das Kastner & Öhler Haus wird bei der Realisierung des Projekts in Klagenfurt die Attraktivität der Innenstadt als Einkaufsort gesamthaft steigern“, so Wäg, der auf eine stark erhöhte überregionale Kundenfrequenz hinweist.

Nach dem Besuch zeigt sich die gesamte Delegation einig, dass „Kastner und Öhler“ für Klagenfurt ein willkommenes Unternehmen ist. „Kastner und Öhler wäre eine absolute Aufwertung für unsere Stadt“ ist Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz überzeugt. „Wir wollen in nächster Zukunft gemeinsam mit Verantwortlichen der Stadt, des Unternehmens, aber auch heimischen Wirtschaftstreibenden ein konstruktives Szenario entwickeln, wie für alle eine Win-Win-Situation entstehen kann“, so die Bürgermeisterin.

Auch Stadtrat Otto Umlauft würde „Kastner und Öhler“ gerne in Klagenfurt willkommen heißen. „Aus städteplanerischer Perspektive wäre dennoch die Standortfrage zu diskutieren“, so der Wirtschafts- und Stadtplanungsreferent der Stadt Klagenfurt.

„Einen Investor, der in die Stadt kommt, auf keinen Fall abweisen“ will auch Stadtrat Frank Frey. Die Standortfrage wäre auch für ihn noch objektiv zu diskutieren, wobei die dezente Größe des geplanten Modehauses und auch das vor Ort ohnehin bereits durch die City Arkaden vorhandene Verkehrs-Aufkommen, das dadurch nicht in einen anderen Teil der Innenstadt verlagert würde, für Frey durchaus auch für den Standort nahe der Waaggasse spräche.

Dennoch, die Standortfrage ist nach wie vor ein Thema, das noch besprochen und auf einen zufriedenstellenden großen gemeinsamen Nenner gebracht werden muss, ist man sich einig.

Besuch bei Bürgermeister Siegfried Nagl

Im Zuge des Besuches von „Kastner und Öhler“ wurde die Delegation der Landeshauptstadt Klagenfurt im Grazer Rathaus von Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl empfangen.

Nagl, dessen Familie ein ebenso traditionsreiches Unternehmen in der Grazer Herrengasse betreibt, hat vom Interesse einer „K&Ö“-Ansiedlung in Klagenfurt erfahren und konnte die Verantwortlichen der Stadt nur beglückwünschen: „Einen Qualitätsbetrieb diesen Ausmaßes in der Stadt zu haben, stärkt die Kaufkraft, erhöht die Kundenfrequenz und auch die Attraktivität einer Stadt als Einkaufsmetropole“ so Nagl, der weiters betonte: „Selbst ich als benachbarter Konkurrenzunternehmer muss sagen: Gut, dass wir Kastner und Öhler in Graz haben. Konkurrenz belebt und motiviert uns, unsere Unternehmen auf dem neuesten Stand des Angebots und der Kundenfreundlichkeit zu halten. Und mit einem Unternehmen diesen Ranges und dieses Niveaus kommen auch neue Kunden in die Stadt – und auch in unsere Geschäfte“.

In einem ausführlichen Gespräch mit dem Grazer Bürgermeister und Verantwortlichen des Grazer Stadtmarketing und der Wirtschaftsabteilung wurden weiters Themen wie Innenstadt­belebung, architektonische Schwerpunkte, städtische Attraktivitätssteigerung und vieles mehr besprochen. „Es war ein unglaublich konstruktives Gespräch, das uns alle sehr motiviert hat, auch weiterhin gemeinsam für eine positive Zukunft unserer Stadt zusammen zu arbeiten und an einem Strang zu ziehen. Im Erfahrungsaustausch mit anderen Städten sieht man: es gibt überall ähnliche Aufgaben und Herausforderungen, die zu lösen sind. Aber auch Möglichkeiten und Impulse, wie man eine positive Entwicklung für die Stadt bewirken kann“, bedankte sich Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz im Namen der Klagenfurter Delegation bei Bürgermeister Siegfried Nagl und seinen Mitarbeitern.

 

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