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Keine Einsparung auf Kosten der Jugend

(02.10.2015)
Jugendzentren in den Stadtteilen bleiben vollständig erhalten. Verwaltungskosten müssen sinken!

Die Einsparungsmaßnahmen, die die Landeshauptstadt Klagenfurt in Hinblick auf die Maastricht-Kriterien zu erfüllen hat, betreffen die meisten gesellschaftlichen Bereiche. Dennoch wird in Klagenfurt mit Bedacht und nicht auf Kosten der Menschen gespart.

Was die Jugendarbeit in Klagenfurt betrifft, werden für das kommende Budget ebenfalls Kürzungen notwendig, diese beziehen sich in erster Linie auf Verwaltungskosten und „Doppelbesetzungen“, wie Klagenfurts Jugendreferentin, Stadträtin Ruth Feistritzer, ausdrücklich betont! „Wir nehmen der Jugend nichts weg, das wäre absolut nicht in meinem Sinne. Vereine und Betreiber von Jugendzentren werden sich aber sehr wohl Gedanken über Sparpotentiale im Zusammenhang mit einem zum Teil sehr hohen Verwaltungsaufwand machen müssen“, so Feistritzer.

Als Beispiel nennt die Jugendreferentin 170.000 Euro, die im vergangenen Jahr allein in Projektleitungsbüros und an Overheadkosten angefallen sind. „Mit dieser Summe ließe sich viel für Jugend machen – doch die Jugend hat bzw. hatte von dieser Summe nichts“.

Weiters ist die „Doppelbesetzung“ mit Jugendzentren in der St. Veiter Straße nicht zielführend: das von der Stadt Klagenfurt geführte, traditionsreiche Jugendzentrum „Mozarthof“ befindet sich in der St. Veiter Straße 26. Eine Tür weiter der WIKI-Mediapoint. Das bedeutet zwei Mal Miete, zwei Mal Verwaltungsaufwand und zwei Mal Personalkosten so gut wie an einer Adresse.
Der Schwerpunkt Medienarbeit, der im „Mediapoint“ angeboten wird, soll laut Stadträtin Feistritzer jedoch erhalten bleiben und in den von WIKI geführten Youth Point Welzenegg übersiedeln.

Der traditionsreiche, zentral gelegene und von der Stadt Klagenfurt geführte Jugendkultur-Treffpunkt „Mozarthof“ bleibt mit Proberäumen und Konzertmöglichkeiten sowie mit seinem gesamten Angebot an Workshops, Beratungen etc. erhalten.

Ebenso die Youth Points in den dicht besiedelten Stadtteilen Waidmannsdorf, Fischl, St. Ruprecht und Welzenegg, ebenso das Jugendkulturzentrum „kwadra:t“ und das sportlichste aller Jugendzentren, der „Megapoint“ auf dem Klagenfurter Messegelände.

     

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