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Müllsystem soll verbessert werden

(19.10.2015)
Stadtrat Wolfgang Germ will das derzeitige System der Müllentsorgung mittels High-Tech Software verbessern! Als Positiv-Beispiele dienen Dornbirn, Innsbruck und Salzburg.

Jedes Jahr fallen in Klagenfurt rund 32.000 Tonnen Hausmüll an. Über 100 Mitarbeiter legen jährlich 700.000 Kilometer für die Müllbeseitigung zurück. Bei der Hausmüllentsorgung sind täglich über zehn Müllwägen im Einsatz!

„Die vielen engagierten Mitarbeiter der Abteilung Entsorgung tragen maßgeblich dazu bei, dass Klagenfurt eine saubere und lebenswerte Stadt ist“, betont Entsorgungsreferent Stadtrat Wolfgang Germ. „Dennoch ist es ganz wichtig, kontinuierlich an Optimierungs- möglichkeiten zu arbeiten“, so Stadtrat Germ weiter. 

Dazu ist der Entsorgungsreferent kürzlich zusammen mit Ing. Karl Weger, Leiter der Abteilung Entsorgung, nach Dornbirn gefahren, um ein spezielles topmodernes Müllsystem zu besichtigen.   

Kürzeste Wege

So sorgt in Dornbirn ein High-Tech-Gerät direkt in den Müllfahrzeugen für eine effizientere Logistik: Mit der speziellen Software werden die kürzesten Wegstrecken errechnet, Leerfahrten werden vermieden, etwaige Straßensperren rechtzeitig angezeigt etc. Und die „Zettelwirtschaft“ gehört der Vergangenheit an. Durch den Einsatz dieser Software können in Dornbirn zum Beispiel 10.000 Kilometer an Wegstrecken eingespart werden!

„Mit dieser ausgeklügelten Logistik und der topmodernen Software profitiert zum einen die Bevölkerung durch ein noch effizienteres Müllsystem, und zum anderen auch die Stadt durch Arbeits-erleichterung und Kostenersparnis“, betont Stadtrat Germ, der sich demnächst auch ein ähnliches System in Innsbruck ansehen will und das Modell für Klagenfurts Müllabfuhr andenkt.

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