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Trauer um Lotte Spinka

(08.10.2015)
Heuer am 21. Juli feierte sie ihren 96. Geburtstag. In der Nacht auf 8. Oktober hat Stadträtin a. D. Lotte Spinka für immer ihre Augen geschlossen. Klagenfurt trauert um eine große Politikerin und starke Frau.

Die gebürtige Wienerin Lotte Spinka war die erste Frau im Klagenfurter Stadtsenat. 1957 wurde sie für die SPÖ Gemeinderätin, vom 1974 bis 1985 war sie Mitglied des Stadtsenates und konnte in ihrer Funktion als Hochbau- und Wohnungsreferentin viel Positives für Klagenfurt erwirken. „In ihrer Zeit wurden über 1.400 Wohnungen gebaut, der Schulbau vorangetrieben und viele Schulgebäude saniert und modernisiert“, so eine tief betroffene Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz, für die Spinka politisch immer ein Vorbild war. „Sie war Jahrzehnte für die Klagenfurter immer mit einer bemerkenswerten Einsatzbereitschaft da und hat sich um die Sorgen der Bürger gekümmert“, sagt Mathiaschitz.

 

Spinka hatte nicht nur zahlreiche politische Funktionen inne, sondern war mit Begeisterung auch Obfrau des Klagenfurter Verschönerungsvereines. Auf ihre Initiative wurde unter anderem der Kiki-Kogelnik-Brunnen im Landhauspark errichtet.

Spinka kam 1943 nach Kärnten, wurde 1950 Sekretärin bei der Sozialistischen Jugend Klagenfurt. Während ihrer Zeit als Gemeinderätin war sie auch kurzzeitig Abgeordnete zum Kärntner Landtag.

Spinka hinterlässt drei Töchter, ihnen und ihren Familien gilt die Anteilnahme der Stadt.

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