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Ursulamarkt am Wochenende

(22.10.2015)
Der größte und älteste Krämermarkt Kärntens, der Ursulamarkt in Klagenfurt, steht wieder vor der Tür. Nämlich von 24. bis 26. Oktober auf dem Messegelände.

„Wir sind stolz auf diesen Markt, der sowohl von Besuchern als auch Fieranten so toll angenommen wird“, so ein zufriedener Marktreferent Vizebürgermeister Jürgen Pfeiler bei der Vorstellung des heurigen Marktes, der 1304 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Da für das Wochenende Schönwetter angesagt ist, wird mit einem Rekordbesuch gerechnet. Weit über 100.000 Besucher hat der Ursulamarkt aber jedes Jahr.

 

Einen der Gründe für die Beliebtheit des Marktes sieht Pfeiler darin, dass man hier noch Sachen, die es sonst nirgendwo mehr gibt, zu kaufen bekommt.  Über 300 Standler aus Österreich, Italien, Slowenien, Kroatien, Bosnien, Serbien, Deutschland, Ungarn, Holland, Peru, China und Indien sind heuer mit dabei. Reiht man die Stände aneinander, würde das ein Warenangebot auf einer Länge von über drei Kilometer ergeben.

 

Damit ist das Angebot aber noch nicht erschöpft, auch in den Hallen 5, 4 und 2 wird verkauft. In den Messehallen 5 und 4 gibt es einen italienischen Markt mit 30 Händlern (u. a. Gastronomie und diverse Spezialitäten) und in der Messehalle 2 findet ein Flohmarkt mit rund 55 Händlern statt. Auch die beliebte Kleintierschau findet wieder statt, nämlich in der Messehalle 1. Für die jungen Marktbesucher gibt es einen Ver­gnügungspark im Westbereich des Messegeländes.

 

Buntes Angebot

Am Ursulamarkt gibt es praktisch nichts, das es nicht gibt. Und genau dieser Mix aus Qualitätsware und Ramsch macht das Flair dieser Veranstaltung, bei der heuer wieder über 100.00 Besucher erwartet werden, aus. Die Produktpalette reicht von Lebkuchen, Schaumrollen, Met, Geschirr, Häferl, Töpfe, Deckel, Keramik- und Kristallwaren, Unterwäsche, Hemden, Pullover, Socken, Hüten, Trachten, Pantoffel, Korbwaren, Saftpressen, Karottenschneider, Gurkenschäler, Musik-CDs, Ledertaschen, Putzmittel, Schmuck, Uhren, Reformwaren, Kräuter, Milchprodukten, Fleisch und Würstel bis zu Schnäpsen, Imkereiprodukten und Bratwürsten mit Sauerkraut. Aber eines gibt es sicher nicht: Nämlich Spielzeugwaffen, die sind im Warensortiment verboten!

 

Mit dem Markt macht die Stadt auch ein Geschäft. „Rund 25.000 Euro betragen die Einnahmen“, so Marktdirektor Gerhard Winkler, für den der Markt, der erst seit 1960 am Messegelände abgehalten wird, von Jahr zu Jahr internationaler wird.

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