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Bescheid für Altglas-Container

(15.09.2015)
Auf Initiative von Entsorgungsreferent Stadtrat Wolfgang Germ ist nun ein behördlicher Bescheid für Altglascontainer in Kraft.

In Klagenfurt gibt es insgesamt 120 Sammelcontainer für Altglas. Mit dem 7. September wurde ein behördlicher Bescheid rechtskräftig, mit dem die Container-Standorte rechtlich festgelegt sind. Damit erfährt die Stadt Klagenfurt erstmalig eine Rechtssicherheit bei etwaigen Unfällen rund um die Altglascontainer, zum anderen sind die 120 Standorte behördlich festgelegt. Damit werden Standortwechsel nicht mehr stattfinden – die Klagenfurter Bürger und Bürgerinnen können sich auf die fixen Standorte der Container verlassen.

„Glasrecycling verringert CO2-Emissionen und leistet einen ganz wesentlichen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz“, betont Entsorgungsreferent Stadtrat Wolfgang Germ und appelliert an alle Klagenfurter, ihr Altglas in die dafür vorgesehenen Container und nicht in den Restmüll zu entsorgen!

Wichtig dabei zu beachten ist vor allem die Trennung von Weiß- und Buntglas. Denn die unterschiedlichen Gläser färben voneinander ab, diese Vermischung führt zu Problemen in der Glasschmelze und erschwert das Recycling. Außerdem sollen Verschlusskappen und Deckel der Glasverpackungen abgenommen werden. Nicht in die Altglas-Sammlung gehören alle Glasprodukte, die keine „Verpackungen“ sind – also Fenstergläser, Glasgeschirr, Glühbirnen, Spiegel und dergleichen. Energiesparlampen, Leuchtstoffröhren etc. sollen zur Problemstoffsammelstelle gebracht werden.

Im Sinne der Anrainer weist Stadtrat Germ in Sachen Lärmschutz auf die festgelegten Ruhezeiten hin, die auf jeden Fall eingehalten werden sollten: An Sonn- und Feiertagen ist das Einwerfen von Altglas in die Container laut Lärmschutzverordnung verboten, ebenso werktags in der Zeit von 19 bis 7 Uhr.

In punkto Lärmschutz in besonders sensiblen Bereichen wie zum Beispiel in der Keltenstraße, denkt der Entsorgungsreferent die eventuelle Schaffung von „Unterflurcontainern“ an. Die bauliche Machbarkeit, der Betrieb solcher Container und die Finanzierung sollen vorerst geprüft werden.  

„Wir haben in Klagenfurt mit den 120 Standorten ein flächendeckendes Netz an Altglascontainern, pro Jahr fallen 2.100 Tonnen Altglas an“, sagt Ing. Karl Weger, Leiter der Abteilung Entsorgung der Stadt. Das gesammelte Glas wird in drei österreichischen Glaswerken in Ober- und Niederösterreich, sowie der Steiermark wiederverwertet. Gebrauchte Glasverpackungen sind der mengenmäßig wichtigste Rohstoff für die Herstellung neuer Verpackungen.

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