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Feuerwehrzentrale wurde eröffnet

(19.09.2015)
Die neue Zentrale der Klagenfurter Berufsfeuerwehr ist die derzeit modernste Feuerwehreinsatzstelle in Österreich. Zum 70-Jahr-Jubiläum der Berufsfeuerwehr wurde die Zentrale Samstag feierlich eröffnet.

„Gut Ding braucht Weil“ lautet ein bekanntes Sprichwort. Auf die Sanierung der Klagenfurter Feuerwehrzentrale trifft das eindeutig zu. 2012 wurde mit den Arbeiten begonnen, heuer wurden diese abgeschlossen.  Die Sanierung und Erweiterung war eine Herausforderung, wurden die Arbeiten doch immer bei laufenden Betrieb durchgeführt. Doch die Sicherheit der Klagenfurter Bevölkerung war während dieser drei Jahre zu keinem Zeitpunkt gefährdet, die Feuerwehr trotz widriger äußerer Umstände immer gerüstet und einsatzbereit.

 

„30 Jahre hatte das alte Gebäude schon ab Buckel, die Sanierung war also schon dringend notwendig“, sagte BF-Kommandant Ing. Gottfried Strieder bei der Feierstunde am BF-Gelände, auf dem nach der Eröffnung gleich ein Sicherheitstag mit vielen spektakulären Übungen über die Bühne ging.

 

Der Umbau erfolgte in mehreren Baustufen. Auf das alte Hauptgebäude wurde in zusätzliches Stockwerk - in Holzbauweise errichtet - aufgesetzt. Hier sind nun Büro- und Ruheräume und das Herzstück der Zentrale, die neue moderne Leitstelle untergebracht. „Die Leitstelle bietet modernste Elektrotechnik und ist auch die Alarmzentrale für den gesamten Bezirk“, so Ing. Strieder. Hier landen sämtliche Feuerwehrnotrufe und von hier erfolgt dann die Verständigung der einzelnen Freiwilligen Wehren. Zwei Mann haben in der Leitstelle rund um die Uhr Dienst, an die  1,2 Millionen Euro hat die Ausstattung gekostet.

 

In der zweiten Baustufe wurden die diversen Werkstätten neu gebaut bzw. eingerichtet. Auch die Schlauchwaschanlage ist neu. In dieser Anlage werden die Schläuche sämtlicher Klagenfurter Feuerwehren gereinigt. Und die letzte Bauphase betraf die Neugestaltung der Garderoben und Trocknungsräume für die Einsatzbekleidung. Die Gesamtkosten für das komplette Bauvorhaben samt technischer Neuausstattung betrugen knapp sechs Millionen Euro.

 

Über den Abschluss der Bauarbeiten freute sich am Eröffnungstag auch Feuerwehrreferent Vizebürgermeister Christian Scheider. „Mit der neuen Feuerwehrzentrale hat die Stadt in einer schwierigen Zeit ein stolzes Projekt verwirklicht“, sagte Scheider.

 

„Die Feuerwehr ist eine tragende Säule der Gesellschaft, die immer da ist, wenn man sie braucht“, brachte es Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz auf den Punkt. Sie sprach dazu speziell den jüngst erfolgten Hilfseinsatz bei der kurzfristigen Errichtung einer Flüchtlingsunterkunft in der Landeshauptstadt an. „Die Zusammenarbeit aller Hilfsorganisationen hat hier reibungslos geklappt, dafür gilt es auch einmal öffentlich Danke zu sagen“, betonte Mathiaschitz.

 

Am Gelände der Berufsfeuerwehr hat auch die älteste Freiwillige Feuerwehr Kärntens, die FF Hauptwache, ihren Sitz. Diese wurde letztes Jahr 150 Jahre, beim Sicherheitstag waren nun alle Florianijünger von Kommandant Franz Socher auch mit dabei.

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